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Finnentrop, Finnentrop-Rönkhausen, 27. August

Der Sieg bringt nur Vorteile mit sich

48 Schützen feuern 117 Schüsse ab

Der glückliche Geck, Marc Vollmert.
Der glückliche Geck, Marc Vollmert.
Foto:Barbara Sander-Graetz
Der neue Geck in Rönkhausen heißt Marc Vollmert. Der 36-Jährige beendete am Samstag, 27. August, mit dem 117. Schuss ein überaus spannendes Schießen, das den Auftakt zum Schützenfestes der Schützenbruderschaft St. Antonius Rönkhausen markiert.

„Früher gehörte das Geck-schießen zum Schützenfest“, erzählt der erste Brudermeister, Thomas Kremer. Ein verkleideter Holzkörper wurde in den Kugelfang gezogen und jeder Schützenbruder durfte mitschießen. „Damals war das entweder ein Schornsteinfeger oder eine Puppe.“ Im vergangenen Jahr wurde eine Bierflasche gestaltet. In diesem Jahr diente der aktuelle Königsorden des noch bis Montag amtierenden Königs, Tim Freiburg, als Vorlage für den Holzkörper.

Insgesamt traten beachtliche 48 Schützenbrüder an. Doch wirklich verwunderlich ist dies nicht, schließlich bringt der Geck nur Vorteile mit sich: Der Sieger erhält eine Prämie in Höhe von 100,00 Euro, hat aber keine weiteren Verpflichtungen. Jeder, der das 16. Lebensjahr erreicht hat, darf sein Glück am Schießstand versuchen. „Voraussetzung ist lediglich, dass der Schütze Mitglied in der Schützenbruderschaft ist,“ erklärt Kremer. Sieger Marc Vollmert hatte bereits im vergangenen Jahr mitgeschossen. Der Kfz-Mechaniker zählt Kegeln, Motorradfahren und, natürlich, das Schützenfestfeiern zu seinen Hobbys, was er jetzt ausgiebig machen kann.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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