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Feuerwehr-Serie, Wenden, 16. Dezember 2015

Adventkalender:Eine Suite im Sporthotel Landhaus Wacker

Sterne des Südens

Zwischen den Buchdeckeln findet sich viel Prominenz.
Zwischen den Buchdeckeln findet sich viel Prominenz.
Fotos: Volker Lübke
Was haben Hardy Krüger jun., Helmut Lotti, Reiner Calmund, James Last und Renate Künast gemeinsam? Diese Frage dürfte bei Günther Jauch mindestens als 500.000-Euro Frage taugen. Christopher Wacker klärt uns auf: „Sie alle waren bereits Gäste im Sporthotel Landhaus Wacker.“

Wäre ich nicht eben auf einen großzügigen, mit schmiedeeisernem Zaun eingefassten Parkplatz in Wenden-Brün gefahren, hätte ich nicht an der Rezeption „eingecheckt“ – man könnte meinen, ich säße in der Dorfkneipe. Gemütlich, rustikal. Dennoch, das Ambiente ist einen Tick anders. Und der macht das gewisse Etwas aus: Christopher Wacker empfängt uns in der Bar des Vier-Sterne-Superior-Hotels im südlichen Zipfel des Kreises Olpe.
Vier-Sterne-Superior - da dürfen die Gäste einigen Luxus erwarten, sagt Christopher Wacker.
Ein bisschen stolz ist Wacker schon, als er das dicke Gästebuch durchblättert. Zwischen den hölzernen Buchdeckeln befindet sich ein Ringbuch. „So bleibt das Gästebuch stets aktuell.“ Da stehen die ukrainische Nationalmannschaft neben der Spider Murphy Gang, Bayern Münchens Zweite mit Gerd Müller und Mats Hummels und der VFL Wolfsburg neben Schauspielerin Carina Harfouch und DGB-Chef Michael Sommer. Oberstes Gebot: Diskretion Wer von den genannten in Zimmer 415 genächtigt hat, verrät uns Christopher Wacker nicht. So diskret er und seine rund 60 Mitarbeiter ihre Gäste behandeln, so wohlig aufgehoben fühlen sich diese im gemütlich, warmen Ambiente des Landhauses. Vom Verkehr auf der L512 ist nichts zu hören. Teppichböden, schwere Vorhänge und Polstermöbel schlucken auch die im Haus entstehenden Geräusche. „Hier mag man gerne verweilen“, entscheide ich bei einer kleinen Hausführung.

Schwimmbad, Beautyfarm und Fitnessstudio – ein ausgedehnter Wellnessbereich bildet den Gegenpart zu Tagungsräumen und Sportanlagen. Drei Restaurants, Gewölbekeller, Wintergarten und Fürstensaal – „eigentlich bräuchte man das Landhaus gar nicht mehr verlassen“, stelle ich auf dem Weg zu den Zimmern und Suiten fest.
Tür 17, Zimmer Nr. 415, wird geöffnet.
Wir sind am Ziel. Christopher Wacker klopft diskret an die Tür mit der Nummer 415 – obwohl er weiß, dass die Juniorsuite zurzeit frei ist. „Routine, denn sicher ist sicher.“ Als er die Tür mit der Chipkarte öffnet, blicke ich ein wenig verwundert in einen eher kleinen Raum. Doch sofort wird mir klar, das ist noch längst nicht alles. Schließlich betreten wir eine Suite im Viereinhalb-Sterne-Hotel. Was ich sehe, ist „nur“ knapp die Hälfte der Suite. Neben der Tür zum großzügig eingerichteten Bad führt eine Treppe zur Empore. Dort steht das Bett. In warmes Licht getaucht präsentiert es sich als „die“ Einladung für eine geruhsame Nacht. „Hier lässt sich’s aushalten“, murmele ich mit Blick ins Grüne. Durchs Fenster blicke ich auf den plätschernden Biggebach, einen Sportplatz und eine weiß eingezäunte Pferdekoppel.

Die Sportanlagen machen das gewisse Etwas der Hotelanlage aus. Der hauseigene Fußballplatz, eine eigene Reithalle und die Nähe zum Golfplatz machen dem Beinamen des Landhauses Wacker alle Ehre: ein Sporthotel wie es im Buche steht. „Davon zeugt eben auch unser Gästebuch“, sagt Christopher Wacker. Fußballmannschaften von Dynamo Dresden über 1860 München, den VFL Bochum und Ralf Rangnick mit der TSG Hoffenheim bis zum BVB reicht die Liste der bekannten Teams. Ob die in Brün mit der britischen Popband Right Said Fred oder dem Wagner-Tenor René Kollo zusammentrafen, bleibt das Geheimnis der Crew auf dem Traumschiff Wacker.
Die Juniorsuite erstreckt sich über zwei Etagen.
Nicht nur die Beautyfarm, auch das Bad auf dem Hotelzimmer verspricht Wellness pur.
"Hier bleibe ich", entlockt mir das gemütliche Bett in der Suite.

Ein Artikel von Volker Lübke

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