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Feuerwehr-Serie, Lennestadt-Altenhundem, 4. Dezember 2015

Adventskalender: In einer Weihnachtshütte

Hauptsache von unten ist es warm...

Die Doppel-Hütte im Altenhundemer Weihnachtsdorf ist nicht gemietet, sondern gehört der Familie Heimes selbst.
Die Doppel-Hütte im Altenhundemer Weihnachtsdorf ist nicht gemietet, sondern gehört der Familie Heimes selbst.
Fotos: Kerstin Sauer
Außen hui, innen pfui? Tanja Janzen lacht. „Irgendwie schon“, antwortet sie und öffnet die Tür zu ihrer Verkaufshütte auf dem Altenhundemer Weihnachtsmarkt.

Bereits zum dritten Mal ist die „Konditorei Heimes“ beim Altenhundemer Weihnachtsdorf mit dabei. Und präsentiert sich wieder einmal mit einer besonders liebevoll dekorierten Doppel-Hütte: Dicke Tannenzweige und weißer Plüsch zieren das raue Holz, eine antike Lichterkette mit echten Glühbirnen schlängelt sich an der Wand entlang.
Die Weihnachtshütte der Konditorei Heimes ist ein Paradies für alle, die es süß mögen.
Während der rechte Teil der Hütte dampfende Töpfe mit Tee, heißem Holunder und „Heimes Winterpunsch“ beherbergt, ist links die „süße Seite“: An Ästen baumelt Deko aus Lebkuchen, große Körbe – liebevoll angeordnet auf antiken Schlitten – sind gefüllt mit Geleegläsern, Stollenkonfekt und Spritzgebäck. „Alles selbst gemacht“, betont Tanja Janzen.
Hereinspaziert - wie sieht es im Innern wohl aus?
Und wie sieht es im Innern der Hütte aus? „Wie in einem Vorratslager“, sagt sie lachend. Und hat Recht: Sobald sich das kleine Holz-Türchen knarrend öffnet, gibt es den Blick frei auf weiße Kartons, die übereinander und nebeneinander gestapelt sind.

Tanja Janzen erklärt: „Wir brauchen ja Ersatz-Ware: Glühwein, Tee, Becher, aber auch Lebkuchen und Geleegläser müssen immer wieder aufgefüllt werden.“
Das Vorratslager der Hütte.
Und damit die Mitarbeiterin nicht ständig in das benachbarte Café laufen muss, hat sie sich einen großen Vorrat angelegt. Mittendrin steht eine große Werkzeugkiste mit Tacker, Hammer, Nägeln und Klebeband – für jeden Notfall ist was dabei. Dazwischen wuseln etliche Kabel, „schließlich brauchen wir sowohl für die heißen Getränke als auch für die Beleuchtung und den Heizlüfter Strom“, sagt Tanja Janzen.

Apropos Heizlüfter: Was macht eine fleißige Verkäuferin denn, um stundenlang in ihrer kalten Holzhütte ausharren zu können? „Das wichtigste“, sagt Tanja Janzen und deutet auf den Holzfußboden, „sind Styroporplatten mit einem dicken Teppich darüber. Das hält die Kälte von unten schonmal gut fern.“
Styroporplatten und dicke Teppiche sollen die Kälte von unten fernhalten. Zwei paar dicke Socken tun ihr Übriges, weiß Tanja Janzen.
Doch auch sie selbst hat sich gegen die Kälte gewappnet: Mit zwei paar dicken Socken, warmen Winterschuhen, dem berühmten Lagen-Look mit einigen Shirts übereinander und der warmen Winterjacke als Krönung sagt sie der Kälte den Kampf an. Hilft es denn? „Wenn es von unten warm ist, geht alles“, weiß Tanja Janzen und füllt den nächsten Glühwein aus.
Tür 4 - geöffnet.
(LP)

Bildergalerie: Hauptsache von unten ist es warm...