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Drolshagen, 05. November 2017

Zehn Aussteller präsentieren Arbeiten erstmals gemeinsam im Heimathaus

Handgemacht: Kunst im Gewölbekeller

Die Organisatoren sind zufrieden mit der erfolgreichen Veranstaltung.
Die Organisatoren sind zufrieden mit der erfolgreichen Veranstaltung.
Foto: Rüdiger Kahlke
Drolshagen. „Handgemacht“, lautet das Thema einer Ausstellung am Wochenende des 4. und 5. November im Gewölbekeller des Heimathauses. Neun Drolshagenerinnen und ein Mann hatten sich erstmals in dieser Konstellation zusammengefunden, um gemeinsam ihre Arbeiten zu präsentieren. Der heimelig-rustikale Keller bot den passenden Rahmen für die Arbeiten aus Holz, Stoff, Wolle, Papier, Ton und Keramikpaste.

Schick restauriert erstrahlten alte Möbel in neuem Glanz. Bespiele, was machbar ist, zeigte Julia Gräve. Dass eine Krippenszene nicht immer klassisch-ernst ausschauen muss, bewies derweil Steffi Gräve-Lütticke, mit ihren teils skurrilen Figuren und Objekten. So wuchsen Gesichter aus Geigen und Gitarren. Schrill-bunt, aber praktisch kamen die Strickwaren daher, die Edith Zeppenfeld präsentierte. Mit Töpferarbeiten machte Edeltraud Behme auf sich aufmerksam. Ruth Zeppenfeld arbeitete alte Materialen bei ihren Recycling-Kunstwerken auf. Margit Hesse zeigte Kreidearbeiten, Martina Melcher Acrylbilder. Mit Zeichnungen, Drucken und Näharbeiten rundeten Gerd Selter, Lea Lütticke und Luzie Wintersohl das wechslungsreiche Angebot ab.

Zu sehen sind die Objekte am Samstag und Sonntag. Obwohl die Werbung im Vorfeld eher spärlich war - „falsche Bescheidenheit“, wie CDU-Fraktionschef Georg Melcher diagnostizierte -, waren die Aussteller am Sonntagmittag mit dem Besuch durchaus zufrieden. Für den Nachmittag zu Kaffee und Kuchen im urigen Ambiente werden weitere Besucher erwartet. Verkauft wird auch. Einig waren sich die Akteure vorher schon: „Das machen wir nochmal“, so Steffi Gräve-Lütticke.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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