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Drolshagen, Drolshagen, 21. Dezember 2015

Abwechslungsreiches Programm am Hützemerter Bahnhof

Glühwein-Tasting bringt Dorf auf die Beine

Glühwein-Tasting bringt Dorf auf die Beine
Fotos: Rüdiger Kahlke
Alter Bahnhof – neues Event. Premiere war 2014. Und die war so gelungen, dass es am 4. Adventssonntag eine Neuauflage des Glühwein-Tastings gab. Der alte Hützemerter Bahnhof wurde wieder einmal zum Treffpunkt. Die einen wanderten zum Glühwein-Tasting, andere fuhren vor. Das Angebot des Dorfvereins wurde jedenfalls gut angenommen. Schon am frühen Nachmittag zog Lothar Grütz vom Dorfverein ein positives Fazit: „Das ist so erfolgreich. Damit hat niemand gerechnet.“

Was als Glühwein-Tasting angekündigt worden war, geriet angesichts der Temperaturen fast zur Open-Air-Party. An den Stehtischen zwischen den Buden mit Glühwein und Kartoffelwaffeln drängten sich die Besucher – zumeist mit einem Bierglas in der Hand. Viele zogen den Gerstensaft der Auswahl an Heißgetränken vor. Roten und weißen Glühwein gab es, dazu Holunderpunsch, der mit diversen Zugaben auf eine „höhere Umdrehungszahl“ gebracht werden konnte oder Kinderpunsch. Weihnachtsbaum-Service Auf dem Pritschenwagen war die Drolshagener Krippe aufgebaut. Davor sorgte eine Feuerschale für Flair. Im Bahnhof gab es Kaffee, Kuchen, Suppe und frische Waffeln – und immer wieder Musik. Das Bläserkorps, ein Akkordeon-Trio und der neu formierte Gemischte Chor, der aus dem aufgelösten Männergesangverein hervorgegangen ist, unterhielten die Besucher.
Am Nachmittag schlug die große Stunde der Kleinen: Der Nikolaus verteilte kleine Geschenke an die Kinder. Zwischendurch konnten die Besucher vorm alten Bahnhof noch einen Weihnachtsbaum aussuchen, der auf Wunsch bis zur Haustür geliefert wurde. Gedicht für den Gaumen Leerer, wie Lothar Grütz schon vermutet hatte, wurde es auch am Nachmittag nicht. Auch die älteren Semester harrten aus, bis die heimischen Band „T-Time with Lukas“ mit „Finest Rockabilly“ und Weihnachtsswing vom Feinsten ihren Auftritt hatte. Die „Wendener Jungs“ sind so etwas wie die Hausband der Hützemerter, verriet Lothar Grütz. Mit dem Angebot ist es dem Dorfverein gelungen, „einen Treffpunkt für die Hützemerter zu schaffen und manchen vom Sofa wegzulocken“. Außer den Besuchern dürfte der Nachmittag auch dem Dorfverein gefallen haben. Der Erlös fließt in die Vereinskasse. Noch ein Tipp für nächstes Jahr: die Kartoffelwaffeln mit Quark probieren. Ein Gedicht für den Gaumen.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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