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Drolshagen, 09.11.2020

In Iseringhausen soll Tempolimit kommen

Familienvater sorgt sich um Sicherheit der Kinder auf Weg zum Sportplatz

Michael Schulte wünscht sich für den Verbindungsweg vom Sportplatz Iseringhausen zum Dorf eine Beleuchtung und einen Bürgersteig, damit die Kinder den Weg gefahrlos gehen können.
Michael Schulte wünscht sich für den Verbindungsweg vom Sportplatz Iseringhausen zum Dorf eine Beleuchtung und einen Bürgersteig, damit die Kinder den Weg gefahrlos gehen können.
privat
Iseringhausen. „Muss erst was passieren, bevor gehandelt wird?“, fragt sich Michael Schulte und schaut vom Eingang des Sportplatzes aus auf den Verbindungsweg zwischen Iseringhausen und Wenden-Huppen. Auf der ziemlich engen Straße fahren immer wieder Autos vorbei, und das zum Teil ganz schön schnell. Tempolimit? Gefahrenhinweis? Bürgersteig? Alles Fehlanzeige.

Michael Schulte sorgt sich um die Kinder, die entlang der Straße gehen, um vom Dorf zum Sportplatz und wieder zurück zu kommen. Kein ungefährlicher Fußweg, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit. Er selbst hat zwei Kinder, die gerne Fußball spielen.

Und er ist Trainer der F-Jugend bei der Spielvereinigung Iseringhausen und weiß, dass auch andere Eltern sich Sorgen machen. „Wir trainieren, wenn keine Corona-Pause ist wie jetzt, bis 18.30 Uhr. Wenn die Kinder dann nach Hause müssen, ist es dunkel“, erzählt Schulte. Viele Eltern brächten die Kinder schon mit dem Auto zum Sportplatz und holten sie wieder ab, weil der Weg so gefährlich sei.

Eine Kurve und eine gefährliche Einmündung befinden sich in der Nähe des Sportplatzes.

Vor 17 Jahren hat die Angelegenheit erstmals die Verkehrskommission beschäftigt, der Vertreter von Polizei, Straßenverkehrsamt und Ordnungsämtern angehören. Damals wurde entschieden, an der Straße aus beiden Richtungen das Zeichen „Gefahrenstelle“ mit dem Zusatzschild „Sportbetrieb“ aufzustellen. Von den Schildern ist inzwischen nur noch ein Verkehrszeichen „Gefahrenstelle“ übriggeblieben.


Da das Problem dem örtlichen Sportverein und einigen Eltern unter den Nägeln brennt, wurde kürzlich erneut die Verkehrskommission eingeschaltet. Die kam Mitte September zum Ortstermin an den Sportplatz Iseringhausen und machte sich ein Bild.

Immer mal wieder Gefahrensituationen

Im Protokoll heißt es: „Das Verkehrsaufkommen hat allgemein deutlich zugenommen und der Weg weist auf diesem Abschnitt bis auf eine Tonnagebeschränkung keine Verkehrsbeschränkungen auf, so dass hier theoretisch auch 100 km/h gefahren werden dürfen. Einzelne Raser verursachen immer wieder mal Gefahrensituationen mit den Sportplatzbesuchern, insbesondere mit Fußgängern.“

Obwohl es bisher glücklicherweise noch keine Unfälle gegeben hat, war die Empfehlung der Verkehrskommission eindeutig: „Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h und mit dem Verkehrszeichen „Fußgänger“ auf die Gefahrenstelle hinweisen.“

Michael Schulte steht vor dem Eingang zum Sportplatz und beobachtet den Verkehr.

Die Schilder seien bestellt und der Bauhof werde sie schnellstmöglich aufstellen, teilte Drolshagens Bürgermeister Uli Berghof mit.


Michael Schulte begrüßt zwar, dass jetzt ein Tempolimit kommt, doch wirklich zufrieden ist er noch nicht. „50 km/h sind gut, aber ob das das Problem wirklich löst? Aber warum ist eine Verkehrsberuhigung mit Fahrbahnschwellern wie zum Beispiel in Rüblinghausen nicht möglich? Dort gilt sogar Tempo 30. Und warum ist eine Beleuchtung der Straße nicht möglich? Drei Straßenlampen wären schon was. Von einem Bürgersteig will ich erst gar nicht reden.“

Mal gespannt, ob die Fahrer sich dran halten

Aber das wird wohl ein Wunsch bleiben. Denn bauliche Maßnahmen wie ein Bürgersteig oder eine Beleuchtung sind Angelegenheiten der Straßenverkehrsbehörde des Kreises. Und die vertraut auf die Einschätzung der Verkehrskommission. Zunächst gibt es also „nur“ die Tempo-50-Schilder. Michael Schulte zuckt die Schultern: „Mal gespannt, ob sich die Fahrer daran halten.“

Der Iseringhauser Familienvater will in den nächsten Tagen einen Antrag bei der Stadt einreichen, in dem er die Installation von Straßenlampen und den Bau eines Bürgersteigs entlang der Straße fordert.

Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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