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Drolshagen, 12. Mai 2017

Neues Angebot feiert Premiere

E-Biker des SGV Drolshagen erstmals auf Tour

E-Biker des SGV Drolshagen erstmals auf Tour
Fotos: Rüdiger Kahlke
Drolshagen. Akku-Power und robuste Reifen; statt Wanderstiefelschnüren E-Bike „satteln“: Annette Käseberg vom SGV Drolshagen hatte eingeladen, und die E-Biker kamen. Am Donnerstagabend, 11. Mai, startete die neue Gruppe am Parkplatz Breite Wiese zur ersten Tour.

Jeweils donnerstags soll auf den zweirädrigen Kraftpaketen die Umgebung erkundet werden. „Es ist eine super Sache, in der Gruppe zu fahren. Jeder kann sich die Hilfe holen, die er braucht“, schildert Organisatorin Annette Käseberg die Vorteile.

Die erste Route hatte sie selbst ausgearbeitet. Sie führte über 35 Kilometer zunächst nach Hützemert, durch den Fledermaustunnel nach Pernze, dann links ab über Belmicke, Blockhaus, Iseringhausen und Eichen auf dem Radweg zurück nach Drolshagen. Ein Dutzend Interessenten zum Auftakt Das neue Angebot kam an. Ein Dutzend Freizeitsportler waren Donnerstag am Start. Die einen sportlich im Radler-Outfit, andere im legeren Freizeit-Look. „Wir wollen es einfach mal ausprobieren“, sagt Jörg Baranek. Seine Frau hat seit gut zwei Monaten ein E-Bike. Bisher sind sie zum Eingewöhnen alleine gefahren, jetzt geht’s in der Gruppe los. „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt“, machte Jörg Baranek schmunzelnd auf Abenteurer. Angela Eck geht profimäßig an den Start - ohne Motor. Sie leitet die Mountain-Bike-Gruppe des SGV und will sehen, ob es auch Interesse für eine Elektro-Variante der Gruppe gibt. Die Fittesten der Teilnehmer will sie ihrer Kollegin dann gleich „abwerben“. Regenjacke gehört zur Ausrüstung Treffen wollen sich die E-Biker jeden Donnerstag um 17 Uhr. „Eine Regenjacke sollte schon jeder dabei haben. Wir sind im Sauerland.“, erinnert Annette Käseberg. Sollte das Wetter zu schlecht sein, könne man sich per Rundruf absprechen, ob man fährt. Für die nächsten Touren wünscht sich die Organisatorin Vorschläge oder ausgearbeitete Routen von anderen Teilnehmern. Einige hatten schon vorgesorgt und für die Navigation eine Smartphone-Halterung auf dem Lenker montiert. Weitere Pläne konnten unterwegs diskutiert werden.

Zwei Stunden wollten die E-Biker unterwegs sein. Dabei waren 700 Höhenmeter zu bewältigen. „Es soll schon etwas sportlich zugehen“, gab Annette Käseberg als Ziel vor.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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