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Drolshagen, Drolshagen, 27. August

Angebot umfasst auch Haushaltswaren

DRK-Kleidershop eröffnet - erste Kunden voll des Lobes

Der Shop bietet eine breite Auswahl an Kleidungsstücken zu fairen Preisen.
Der Shop bietet eine breite Auswahl an Kleidungsstücken zu fairen Preisen.
Foto: Rüdiger Kahlke
"Das ist sehr gut geworden", lobt Martina Petraklis die DRK-Kleiderkammer. Nach der Eröffnung am Samstagmorgen, 27. August, ist sie gleich fündig geworden und hat schon ein paar Kleidungsstücke ausgewählt. "Die Auswahl ist ja super", freute sich auch Annett Ortmann. Der allererste Kunde war Mohammed Resa. Er hatte mit seiner Frau schon Bräter und Schnellkochtopf ausgesucht, bevor Bürgermeister Ulrich Berghof, assistiert vom DRK-Vorsitzenden Thomas Gosmann, das Band an der Eingangstür durchschnitten hatte.

Die Resas stammen aus Afghanistan und leben seit über einem Jahr in Deutschland. Flüchtlinge wie sie waren für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Drolshagen Anlass, Kleider- und Sachspenden zu sammeln, um sie bedürftigen Menschen zukommen zu lassen. "Daraus ist die Idee entstanden, das Konzept weiterzuentwickeln", erklärt DRK-Leiter Sebastian Kühr. Der Wunsch sei auch von den Frauen geäußert worden, die sich bei der Flüchtlingshilfe engagieren. In zentraler Lage wurde ein Ladenlokal angemietet, wo fortan montags und mittwochs zwischen 16.00 und 19.00 Uhr Kleidung, aber auch Küchengeschirr, Handtücher oder Kindersachen zum kleinen Preis angeboten werden. Ein eventueller Erlös soll der sozialen Arbeit des DRK in Drolshagen zugutekommen. Politik begrüßt Engagement Über den neuen Kleidershop freute sich auch Bürgermeistern Ulrich Berghof. Die Flüchtlinge bräuchten "eine gewisse Unterstützung." Die Verwaltung allein könne diese Aufgabe nicht bewältigen. Er sei froh, wenn Ehrenamtliche und Institutionen wie das DRK sich einbringen würden. "Eine fantastische Einrichtung", würdigte der Politiker abschließend das Engagement. Die Initiatoren hoffen, dass der Kleidershop gut angenommen wird. Dann könne auch der zunächst auf ein Jahr befristete Mietvertrag verlängert werden. DRK-Vorsitzender Thomas Gosmann ist da zuversichtlich: "Ich glaube, es gibt Bedarf."
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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