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Attendorn, 17. April 2017

Versammlung und Ausflug der Senioren-Union Attendorn

Interessiert lauschten die fast 50 Attendorner den Worten von Printen-Bäcker Klein.
Interessiert lauschten die fast 50 Attendorner den Worten von Printen-Bäcker Klein.
Foto: Karl-Hermann Ernst
Attendorn. Gleich zwei Veranstaltungen hatte der Vorstand für die Mitglieder der CDU-Senioren-Union für den April in das Jahresprogramm genommen. Zum einen die Jahreshauptversammlung zu Anfang des Monats und zum anderen die Tagesfahrt nach Aachen. Bei der Jahreshauptversammlung begrüßte die Senioren-Union Landrat Frank Beckehoff sowie die Polizeihauptkommissare Ralf Schnell und Martin Witzel. Der Bericht des Vereins:

„Die Jahreshauptversammlung setzte dabei klare politische Akzente mit einem Vortrag von Landrat Frank Beckehoff über Aktuelles aus dem Kreishaus, wobei er besonders auf die Finanzen des Kreises einging. Er machte deutlich, wieso die Kreisumlage von Jahr zu Jahr wegen der Politik des Landes NRW zu Lasten der Kommunen steige und noch steigen werde, wenn sich in dieser Hinsicht nichts ändere. Mit Nachdruck kritisierte er auch die Schulpolitik der Landesregierung und setzte sich für den Erhalt der Förderschulen im Kreis Olpe ein.

Die beiden Polizeihauptkommissare Ralf Schnell und Martin Witzel, die sonst für die Präventivarbeit in Kindergärten und Grundschulen im Kreis zuständig sind, hatten diesmal ein etwas „reiferes Publikum“, das meist schon über 40 Jahre den Führerschein sein eigen nennt. Unter der Überschrift „Sicher mobil im Alter“ berichteten sie anhand von Statistiken über die Verkehrssicherheit von Senioren. Dabei thematisierten sie auch die altersbedingten Einschränkungen und den möglichen Einfluss von Medikamenten auf das Fahrverhalten von Senioren. Der Vortrag regte die Anwesenden zum Nachdenken über die eigene Verkehrstüchtigkeit an und wie man sie überprüfen könne. Altstadt-Führung durch Aachen Knapp eine Woche später machten sich rund 50 Senioren der CDU der Hansestadt auf den Weg nach Aachen, wo sie zunächst in einer Altstadt-Führung mit dieser „Europastadt“ bekannt gemacht wurden. Anschließend erlebten sie in einer Printen-Bäckerei, wie dieses typische Aachener Gebäck hergestellt wird und wie viele Sorten es davon gibt. Die Fahrt endete mit einem gemeinsamen Abendessen in Hellers Brauhaus in Köln.“
(LP)

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