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Attendorn, 16. März 2017

Schüler lösen Kriminalfall am St.-Ursula-Gymnasium

22 Grundschüler lösten Kriminalfall an der „UrselUni“.
22 Grundschüler lösten Kriminalfall an der „UrselUni“.
Foto: privat
Attendorn. Jungen und Mädchen aus den umliegenden Grundschulen haben kürzlich an der „UrselUni“ teilgenommen und zusammen mit Schülerinnen des St.-Ursula-Gymnasiums einen Kriminalfall mit biologischen Methoden gelöst.

Einsam und kopflos lag das Schulskelett „Otto“ im Forum des St.-Ursula-Gymnasiums. 22 Grundschüler standen zusammen mit Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe EF des Gymnasiums um den abgesperrten Tatort und berieten, wie man den Übeltäter, der Ottos Kopf gestohlen hat, dingfest macht.

Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden, in denen die Oberstufenschülerinnen – die „Ursel-Professorinnen“ – besonders geschult sind, sollte es leicht sein, den Täter oder die Täterin zu überführen. 22 biologische Detektive unterwegs Bewaffnet mit einer Liste von Tatverdächtigen, von denen Haarproben, Textilfasern, Schuh- und Fingerabdrücke genommen wurden, verglichen die 22 biologischen Detektive unter den Augen der „Ursel-Professorinnen“ diese Proben mit den Tatortspuren, um so dem Kopfdieb auf die Schliche zu kommen.

Dazu wurden Haar- und Textilproben mikroskopiert, Blätter mit einem Bestimmungsschlüssel verglichen und Schuh- und Fingerabdrücke auf charakteristische Merkmale untersucht. Nach einigem Rätseln und Kopfzerbrechen stand die Täterin dann eindeutig fest und konnte im Triumphzug überführt werden. Otto ist nun nicht mehr kopflos und steht dem Biologieunterricht ab sofort wieder zur Verfügung.
(LP)

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