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Attendorn, 23.09.2021

Straße bekommt Hotel-Namen

Repetalstraße 219 wird in Platte-Allee umbenannt

Die Repetalstraße 219 wird bald Platte-Allee heißen.
Die Repetalstraße 219 wird bald Platte-Allee heißen.
privat
Repetal. Bereits im Haupt- und Finanzausschuss vor zwei Wochen hatten die Ausschussmitglieder die Entscheidung begrüßt, dass die von der L 880 abzweigende Erschließungsstraße für das Hotel Platte den Namen „Platte-Allee“ erhält und somit zukünftig nicht mehr Repetalstraße 219 heißen wird. Nun wurde die Umbenennung auch im Attendorner Rat, der am Mittwoch, 22. September, tagte, einstimmig bestätigt.

Den Antrag zur Umbenennung hatte Christof Platte, Sohn von Josef Platte Senior, im Dezember 2020 bei der Stadt Attendorn eingereicht. Josef Platte Senior hatte im Jahr 2001 die Repetalstraße auf einer Länge von fast 400 Metern umgelegt, um zusätzlichen Platz und Parkraum zu gewinnen. Das Projekt hatte er damals selbst initiiert und aus eigenen Mitteln finanziert.

Auch die Stadt Attendorn inklusive Bürgermeister Christian Pospischil begrüßten die Entscheidung. Josef Platte sei erst kürzlich vom Bundespräsidenten für sein unternehmerisches und ehrenamtliches Wirken mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. In der Begründung heißt es: „Eine solche Maßnahme privat durchzuführen, darf bis heute als außergewöhnlich gelten, so dass eine Benennung der dabei entstandenen inneren Erschließung nach dem Familien- bzw. Firmennamen gerechtfertigt erscheint.“

Verein bevorzugt anderen Namen

Mit der Benennung der Straße sei zudem sichergestellt, dass es keine Rückschlüsse auf noch lebende Personen gebe. Dies habe es auch in der Vergangenheit nicht gegeben. Eine neutrale Nennung des Familien- bzw. Firmennamens sei in Attendorn in mehreren Fällen praktiziert worden, beispielsweise beim Mubea- oder Viega-Platz. Neben der Kommune gab es auch prominente Unterstützer aus der Politik. So hatte sich der scheidende Bundestagsabgeordnete Matthias Heider (CDU) ebenfalls für die Umbenennung ausgesprochen.


Kritisch äußerte sich der Attendorner Verein für Orts- und Heimatkunde. In einem Schreiben an die Verwaltung der Stadt Attendorn wurde angeführt, dass man die Alternative „Hotel-Platte-Weg-1“ präferiere. Zum einen sei die Straße keine Allee und zum anderen gebe die Umbenennung Rückschlüsse auf eine Person. In der präferierten Variante könne man ebenfalls das Lebenswerk von Josef Platte würdigen. Schlussendlich blieben die Ratsmitglieder bei der Umbenennung zur „Platte-Allee“.

Ein Artikel von Adam Fox

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