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Attendorn, 18. Dezember 2016

Übertragungen im Krankenhaus auf niedrigem Niveau rückläufig

Neuer Bericht vorgelegt

Klinik Attendorn verbessert sich weiter im Umgang mit Keimen
Symbolfoto
Attendorn. Das Helios Hygiene-Portal hat Zahlen über das Vorkommen der wichtigsten multiresistenten Keime in 87 Akutkliniken von Helios vorgelegt, wozu auch die Klinik Attendorn zählt. Die Übersicht zeigt, dass das Haus gute Arbeit dabei leistet, die Patienten vor Keimübertragungen zu schützen.

Aufgeführt werden die drei am häufigsten auftretenden multiresistenten Erreger MRSA, VRE und MRGN. In einer grafischen Darstellung wird die Entwicklung der Keimbelastung über die letzten Jahre bis Mitte 2016 abgebildet. Multiresistente Keime können für abwehrgeschwächte Patienten eine ernsthafte Gefahr darstellen, weil sie unempfindlich gegen die meisten Antibiotika und deshalb nur schwer zu bekämpfen sind.

Die Zahl der in der Helios Klinik Attendorn erworbenen MRSA-Erreger ist auf niedrigem Niveau und im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Diese positive Entwicklung ist bemerkenswert, obwohl das Haus von einer unterdurchschnittlichen Zahl an Patienten besucht wird, die einen Keim mitbringen. „Wir haben hier auf dem Land nicht so viele Keimträger. Trotzdem müssen wir die mitgebrachten Erreger gut managen“, sagt Hygienefachkraft Stefan Lorenz. Verbesserung auch bei VRE und MRGN Positive Entwicklungen gibt es auch im Umgang mit VRE- und MRGN-Erregern. Auch hier ist die Zahl der im Krankenhaus erworbenen Fälle rückläufig. „Wir können hier eine gute Entwicklung beobachten. Unser Ziel muss es aber sein, dass wir uns Jahr für Jahr ein Stückchen verbessern“, so Sabine Gebühr, ebenfalls Hygienefachkraft der Klinik. (LP)

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