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Attendorn, 14. August 2017

Mitfahrerbank beim Klönabend in Neu-Listernohl eingeweiht

Zusammen mit Bürgermeister Christian Pospischil wurde die neue Mitfahrerbank in Neu-Listernohl eingeweiht.
Zusammen mit Bürgermeister Christian Pospischil wurde die neue Mitfahrerbank in Neu-Listernohl eingeweiht.
Foto: hws
Neu-Listernohl. Bei sommerlichen Temperaturen hat der 2. Vorsitzende des Dorfvereins Neu-Listernohl, Alberto Zulkowski, zahlreiche Gäste, unter anderem den Bürgermeister der Hansestadt Attendorn, Christian Pospischil, zum Klönabend auf dem Augustinusplatz in Neu-Listernohl begrüßt. Zudem wurde die neue Mitfahrerbank eingeweiht.

Die Gestaltung und der Ablauf des Abends übernahm wie immer das Cafè Moses. Der Bürgermeister bedankte sich für die Einladung und betonte, dass der Dorfverein in Neu-Listernohl viele positive Akzente setze und das Dorf als Ganzes davon profitiere. Nach der Begrüßung wurde die sogenannte Mitfahrerbank im Bereich der „Ewiger Straße“ vom Bürgermeister offiziell zur Benutzung freigegeben.

Möglich wurde diese überdachte Bank unter anderem durch finanzielle Unterstützung aus Mitteln der Stadt Attendorn, aus dem Programm zur Förderung von Gemeinschaftsinitiativen, durch vielfältige Eigenleistung des Dorfvereins und durch die Mithilfe der Firma Hannig aus Attendorn und des CJD-Olpe. Diese erste Mitfahrerbank im Kreis Olpe soll, neben dem öffentlichen Nahverkehr, ein zusätzliches Angebot an alle Bevölkerungsschichten sein. Insbesondere soll die Bank auch ältere Menschen ansprechen, die selber kein Auto mehr besitzen und die Mobilität der Bewohner verbessern.  Zusammengehörigkeitsgefühl stärken Wer zukünftig von Neu-Listernohl in die Attendorner Innenstadt fahren möchte, kann sich in das neue Bushäuschen setzen und signalisiert damit den Autofahrern, dass er in die Innenstadt fahren möchte. Eine Verpflichtung zur Mitnahme ergibt sich hieraus nicht. Alles beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Der Autofahrer kann ohne jeglichen Zwang entscheiden, ob er die Person(en) mitnehmen möchte oder nicht. Die Insassen sind dann, wie jeder andere Fahrzeuginsasse auch, über die übliche Kfz-Haftpflicht abgesichert.

Die Bank soll auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorf stärken und den sozialen Austausch untereinander fördern. Reisende und Fahrer kommen zudem leicht ins Gespräch, sodass die Mitfahrerbank bzw. die Fahrgemeinschaft auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs ist. Der Dorfverein hofft, dass das Angebot von der Bevölkerung angenommen wird und eine Strahlkraft auf die übrigen Dörfer und auch auf die Innenstadt entfaltet. Langfristiges Ziel ist es, dass in der Innenstadt ebenfalls eine solche Bank aufgestellt wird, um auch die Rückfahrt in die verschiedenen Ortschaften zu ermöglichen.
(LP)

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