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Attendorn, Attendorn, 5. Juli 2015

Triller- und Bügeltanz am Alten Markt

Mit Rhythmus und Schabernack

Triller- und Bügeltanz
Während die anderen Jungschützen eine halbe Stunde vor ihrem großen Auftritt nochmals ihre Formationen übten, saß Peter Schäfer entspannt daneben. Er war zum zweiten Mal der Hansel beim traditionellen Bügeltanz der Jungschützen.

Sein Job: Er musste am Ende auf die Krone aus Haselnussruten steigen und einen Witz zum Besten geben. Dabei waren die Augen der zahlreichen Zuschauer, die sich am Sonntagmorgen nach der auf dem Marktplatz eingefunden hatten, alle auf ihn gerichtet. Doch er machte seine Sache gut, genau wie die anderen Jungschützen, die seit Fronleichnam unter der Anleitung von Horst Wörenkämper, Sascha Koch und Thorsten Grunbach geübt hatten.

Alle fünf Jahre oder zu besonderen Anlässen werden der Bügel- und im Anschluss der Trillertanz am Schützenfestsonntag in der Hansestadt aufgeführt. Das Kommando hatte in diesem Jahr Peter Schüttler. Erschwerend für die Tänzer kam hinzu, dass es ein paar Minuten zuvor geregnet hatte und das Kopfsteinpflaster am Alten Markt ein wenig rutschig war. Und während die Jungschützen auf dem Markt bei subtropischen Temperaturen die geübten Formationen bildeten, sorgte der Hansel für den Schabernack im Publikum. Frühschoppen auf dem "Feuerteich" Begleitet wurde der Bügeltanz von den Prentlers an der Trommel. Sie sorgten für den richtigen Takt. Den schlugen die drei Trommler auch beim anschließenden Trillertanz an. Auch hier waren Kondition und Ausdauer gefragt und ausreichend Flüssigkeitszufuhr unumgänglich. Besonders in der dritten Runde mit verschärfter Geschwindigkeit ließen bei dem einen oder anderen Schützenbruder Kraft und Konzentration nach. Daher war der anschließende Frühschoppen auf dem "Feuerteich" umso gefragter.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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