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Attendorn, Attendorn-Niederhelden, 28. August

Organisator Karl-Heinz Wolbeck blickt auf 50 Mal "Oldtimertreff Attendorn" zurück

Kleines Jubiläum

Dieser Bus ist nur eines von vielen Oldtimer-Modellen, die es beim Treffen zu sehen gibt.
Dieser Bus ist nur eines von vielen Oldtimer-Modellen, die es beim Treffen zu sehen gibt.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Am Sonntag, 28. August, fand in Niederhelden beim Romantik Hotel Platte das Oldtimertreffen für den Monat August statt. Über hundert Fahrzeuge waren hier bei herrlichem Sonnenschein zu sehen und ließen das Chrom aufblitzen. Am Sonntag, 18. September, wird es das 50. Treffen an der Stadthalle geben. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von Karl-Heinz Wolbeck, den LokalPlus zum Interview getroffen hat.

LP: Wie die Zeit vergeht! Das 50. Oldtimertreffen! Hätten Sie damit gerechnet, dass sich das Treffen einmal so etabliert?

Wolbeck: Das kleine Jubiläum freut mich schon besonders und gehofft hatte ich das schon, als wir uns das erste Mal am 18. April 2010 an der Stadthalle getroffen hatten. Schon damals war es ein Kommen und Gehen. Rund 70 Besitzer mit ihren Oldtimer waren damals dabei und das hat uns bestärkt, das Treffen regelmäßig anzubieten.

LP: Wie groß ist der Anklang bei den Treffen?

Wolbeck: Wir haben immer 70 bis 100 Oldtimerbesitzer, die ihre Schätze zeigen. Das ist natürlich auch immer vom Wetter abhängig. Bei so gutem Wetter, wie in Niederhelden, sind mehr Fahrzeuge zu sehen, als bei Regen. Dann holt man sein Schätzchen nicht aus der Garage.

LP: Anfangs waren Sie immer an der Stadthalle. Jetzt wechseln auch schon mal die Örtlichkeiten und es gibt Treffen an der Burg Schnellenberg oder hier am Romantik Hotel Platte. Warum?

Wolbeck: Wir haben viele Teilnehmer, die mittlerweile zu jedem Treffen kommen und da wollten wir ein wenig Abwechslung bieten. Manchmal bekommen wir so auch neue Fans. Das Treffen wird immer von 11.00 bis 14.00 Uhr angeboten. Aber natürlich sind auch vorher schon Fahrzeuge da und bleiben auch länger. Viele verbinden das Treffen mit einer Ausfahrt. Sie machen hier Rast und fahren weiter. Daher ist es immer gut, verschiedene Orte zu wählen, denn es werden ja auch nicht immer die gleichen Touren gefahren.

LP: Was ist Ihr persönlicher Liebling unter den vielen Oldtimern?

Wolbeck: Das ist schwer zu sagen. Ich würde sofort den VW Käfer von Holger Stinn kaufen, aber der ist unverkäuflich. Dann natürlich mein Mercedes 107 SL. Den habe ich von einem Bekannten erworben und mit viel Zeit und Liebe in den jetzigen Zustand versetzt. Dabei ist er mir natürlich sehr ans Herz gewachsen.

LP: Was ist die Faszination der Oldtimer, die weder Airbag noch Servolenkung haben?

Wolbeck: Mich faszinieren die von Menschen konstruierten und in Form gebrachten Fahrzeuge in ihrer Vielfalt und Einmaligkeit, egal, ob Motorräder, Autos, Busse oder Lkw. Bei der Vielfalt, die man hier bewundern kann, geht einem förmlich das Herz auf. Es ist eine echte Augenweide, getreu unserem Motto: „Kommen, sehen und staunen, denn willkommen ist alles was gepflegt wird und rollt!“

LP: Was gibt es zum 50. Treffen am 18. September an der Stadthalle?

Wolbeck: Seit sieben Jahren hat sich die Oldtimerszene in Attendorn etabliert. Das bestätigt auch die mittlerweile beachtliche Stammbesucherschaft. Hinzu kommt, dass auch vermehrt Gäste aus den benachbarten Kreisen zum anreisen. Das wird sich auch zu diesem kleinen Jubiläum ganz bestimmt nicht ändern.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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