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Attendorn, 10. Januar 2019

„bio-logisch“

Joshua Buß unter den zehn Jahrgangsbesten in NRW

Die Teilnehmer des Wettbewerbs	„bio-logisch“ am St.-Ursula-Gymnasium freuen sich über ihre Urkunden.
Die Teilnehmer des Wettbewerbs „bio-logisch“ am St.-Ursula-Gymnasium freuen sich über ihre Urkunden.
Foto: privat
Attendorn. Insgesamt 20 Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums haben sich 2018 am Wettbewerb „bio-logisch“ unter dem Motto „Alles klar“ beteiligt, der von der Emscher-Genossenschaft und dem Lippe-Verband in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW organisiert wird.

Die Emscher ist ein Fluss im Ruhrgebiet und die Lippe ist der längste Fluss in Westfalen. Daher hatte der Wettbewerb natürlich einen Bezug zum Wasser. Für die Teilnehmer verbargen sich hinter diesem Motto einerseits Recherchen zum Aufbau einer Kläranlage und zur Wirkungsweise der mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsstufen, andererseits Modellversuche zur Reinigung von Schmutzwasser in Kläranlagen.

In einem Versuch mussten die Schüler erst richtig schmutziges Wasser herstellen, um es dann in verschiedenen Schritten mit Rechen, Sieb und Filter wieder sauber zu bekommen; aber trinken wollte dieses Wasser dann doch niemand.
Sechstklässler nimmt Urkunde in Bochum entgegenDie Arbeit von Joshua Buß aus der Klasse 6b hat die Jury so überzeugt, dass er zur Feierstunde ins Planetarium nach Bochum eingeladen wurde, um dort seine Urkunde und einen Preis entgegen zu nehmen. Diese Ehre wird jeweils den zehn Besten eines Schülerjahrganges zuteil.

Den übrigen Teilnehmern, darunter sieben mit „sehr gutem Erfolg“, überreichten die Biologie-Lehrerinnen Ingrid Michels, Henrike Schröter und Birgit Wenigenrath am St.-Ursula-Gymnasium als Belohnung und Anerkennung ihre Urkunden.
Wichtigkeit gut funktionierender Wasserwirtschaft 2018 erlebtSchulleiter Markus Ratajski beglückwünschte die jungen Biologen zu ihrem Erfolg. Er betonte, dass insbesondere in dem vergangenen heißen Sommer bei den zum Teil ausgetrockneten Flüssen und Talsperren die Bedeutung einer guten, funktionierenden Wasserwirtschaft sichtbar wurde, da diese einen wichtigen Beitrag zur Trinkwassergewinnung liefern.

Die Kläranlagen leisten außerdem gute Arbeit zur Reinigung unseres Schmutzwassers. Die Beschäftigung der Teilnehmer mit dem Wettbewerbsthema zeige ihr das Interesse an sauberem Wasser.
(LP)

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