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Attendorn, Attendorn-Ennest, 4. Oktober 2015

Jeckes Jubiläum begeistert Ennester

Jeckes Jubiläum begeistert Ennester
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Die beiden Top- und Nachwuchsbands des Kölner Karnevals, cat ballou und Kasalla, gaben am Freitagabend, 2. Oktober, ihre musikalische Visitenkarte in der Schützenhalle Ennest ab und sorgten für eine Jubiläumsfeier, die so schnell keiner vergessen wird. Alle, die nicht da waren, können sicher sein, sie haben etwas verpasst.

Präsident und Prinz Alexander Siepe und Ehrenpräsident Klaus Keseberg bekommen das Lachen nicht mehr aus dem Gesicht. Sie haben alles richtig gemacht. „Vor zwei Jahren haben wir uns überlegt, zu unserem ersten närrischen Jubiläum, elf Jahre Ennester Karnevalsgesellschaft (EKG), wollen wir ein besonderes Fest auf die Beine stellen“, erzählt Alexander Siepe. „Aber kein Fest mit langen Reden, sondern was richtig Cooles. Da kam die Idee, ob wir eine Kölner Band nach Ennest bekommen.“ Damals ging der Stern von cat ballou und Kasalla am Horizont auf. „Wir haben sie gehört und gleich verpflichtet. Das war ein absoluter Glücksgriff.“ Das fand auch das Publikum. Eine bestens besetzte Halle wurde zur karnevalistischen Partymeile mit Tanz, Gesang und unbändig guter Stimmung mit Konfettiregen am Ende inklusive. Pirat mit Clownsnase Zunächst rockte cat ballou die Halle. Mit Hits wie „Achterbahn“, „Dat 11. Jebot“, „Kokosnuss“ oder „Et jitt kei Wood“ ging im Saal die Post ab. Die vier Bandmitglieder Oliver Niesen, Michael Kraus, Dominik Schönenborn und Kevin Wittwer zeigten sich auch Backstage ganz entspannt und gaben Autogramm und machten jede Menge Fotos. Nachdem cat ballou die Temperatur schon Richtung Siedepunkt gesteuert hatte, übernahm Kasalla das Ruder. Die Kölschrock-Band haute ihre besten Hits wie „Stadt met K", „Alle Jläser Huh“, „Immer noch Do“ und natürlich „Pirate“ raus und traf genau den Nerv des Publikums. Die Piratenflagge, die zum Markenzeichen der Musiker geworden ist, ist allerdings mit einem Augenzwinkern zu sehen, denn der Totenschädel erfreut sich an einer roten Clownsnase. Doch die Band enterte Ennest im Sturm.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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