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Attendorn, 12. Juni 2019

Wenn die Schule zum Dschungel wird

Heldener Grundschüler bringen Kunst auf die Wand

Noch ist der Dschungel an der Wand nicht fertig, aber die Kinder sind unter Anleitung von Mario Pagana mit Feuereifer bei der Sache.
Noch ist der Dschungel an der Wand nicht fertig, aber die Kinder sind unter Anleitung von Mario Pagana mit Feuereifer bei der Sache.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Helden. Jede Menge Kreativität zeigen zurzeit die Kinder im offenen Ganztag an der Marien Grundschule in Helden. Zusammen mit Airbrush Künstler Mario Pagana aus Frielentrop gestalten sie eine 20 Meter lange Wand und lassen hier einen bunten Dschungel entstehen.

Die „Stiftung Bildung“ im Rahmen Menschen stärken Menschen, ein Chancen-Patenschaftsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, macht es möglich. „Es ist ein Wortmonster“, lacht Sabine Mette, pädagogische Leitung des OGS an der Marien Grundschule. „Aber mit weiterer Unterstützung des Fördervereins und durch Spenden schaffen wir es, aus einer tristen Wand ein farbenfrohes Kunstwerk zu gestalten.“ 22 Kinder und Künstler Mario Pagana machen sich seit gut einer Woche, ausgestattet mit Pinsel und Farbe, aber auch mit Atemmasken und bunten Spraydosen, über die Flächen her. Sie sprühen Graffiti und malen bunte Blumen und Dschungeltiere. Trist, lieblos und kahl: So war die Wand zuvor. „Wir wollten diese Aussicht aus der Aula nicht länger hinnehmen und mit dazu beitragen, dass Leben hier an der Schule ein bisschen bunter zu machen“, erzählt Sabine Mette. Sie stellte den Kontakt zu Mario Pagana aus Frielentrop her. Airbrush Kunst ist eigentlich sein Spezialgebiet (LokalPlus berichtete). Doch für das Projekt konnte er sich sofort begeistern.

Auch das Motiv für die Wand war schnell gefunden. „Die Idee für das Bild entstand nach einem Buch“, ergänzt Bettina Rath, Schulleiterin in Helden. Ein Junge liest ein Buch und sieht diesen Dschungel in seinen Gedanken. „Kreativität und Phantasie passen zur Schule und spiegeln sich hier wieder.“ Begeistert zeigt sich auch Elias. Selbst Hand anlegen und Farbe an die kahlen Wände der Schule bringen war ein Erlebnis für den Grundschüler.  Er hat eine der vielen Blumen gemalt. „Das hat viel Spaß gemacht“, erzählt er, während er stolz auf seinen Teil des großen Kunstwerkes zeigt.

Noch ist die Gestaltung der Wand, die die Rückseite der sanitären Anlagen bildet und die Aussicht aus der neu gebauten Aula ist, nicht fertig. „Hier entsteht ein abgeschlossener Innenbereich. Ein Hochbeet ist schon angelegt“, erzählt Sabine Mette weiter, „Sitzsäcke kommen dazu und der Untergrund aus Holzschnitzel ist auch sehr angenehm. So entsteht hier ein eigener Rückzugsbereich.“ Mitten im Dschungel!
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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