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Attendorn, Attendorn, 27. Juni 2015

Gauklerfest: Mekka der Musikanten und Artisten

Die Weltrekorder sorgten für Stimmung.
Die Weltrekorder sorgten für Stimmung.
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Wie jedes Jahr am ersten Wochenende in den Sommerferien begann auch am Samstag, 27. Juni, wieder das Gauklerfest in Attendorn. Die Hansestadt verwandelt sich zum 27. Mal in ein Mekka der Comediens, Musikanten und Artisten.

Los ging es wie gewohnt am Samstagabend mit Musik. Allerdings gibt es in diesem Jahr nur eine Bühne vor dem Südsauerlandmuseum und nicht wie gewohnt die Musikbühne auf dem Feuerteich. So wurde mit „The Rustics“ das Fest eröffnet. Drei Sauerländer hatten sich 1991 überlegt, wir machen eine Groove-Rock Band. Anfangs traten sie in Jugendzentren und Festivals aus. Heute sind sie Vorband und haben auch schon mehrere Studioalben veröffentlicht. Auch wenn die Besetzung in den fast 25 Jahren mal wechselte, dem erdigen Rock, zwischen Alternative und dem Sound der 1970er-Jahre, sind sie immer treu geblieben.
Vor der offiziellen Begrüßung durch Schirmherr und Bürgermeister Christian Pospischil sorgten die „Weltrekorder“ mit Indierock für Begeisterung beim Publikum. Der Bandname ist übrigens wörtlich zu nehmen, die Band spielte 2010 insgesamt 35 Konzerte à 15 Minuten in zwölf Stunden und knackte somit dem Weltrekord, was ihnen neben zahlreichen Zuhörern auch noch einen wunderbaren Platz im Guiness-Buch der Rekorde bescherte, den sie bis heute verteidigen. Sparkasse vergibt KleinKunstPreis Wer Samstagabend schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm von morgen bekommen möchte, der kann ab 22 Uhr den Gauklerflash genießen. Hier geben das Duo Laos, Asaf `N Roll und Cirque No Problem schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf Sonntag. Dann startet ab 11 Uhr das Programm in der gesamten Innenstadt. Neben den Bühnen Alter Markt, Breite Techt und Schüldernhof, gibt es Walk Acts, Clownerie, das Spielmobil, Aktionsspiele, den Zirkus Rondel und vieles mehr. Um 19.15 Uhr wird zum zehnten Mal der KleinKunstPreis (KKP) vergeben. Dieses ist einen Förder-und Anerkennungspreis um besonders innovative Kleinkunstproduktionen auszuzeichnen, die durch neuartige, originelle Ideen, ungewöhnliche Ansätze und professionelle Darbietung auffallen. Der mit 800 Euro dotierte KleinKunstPreis (KKP) wird von der Sparkasse ALK gesponsert. Für den freiwilligen Eintritt von mindestens sechs Euro, der an den Eingängen zum Fest gezahlt werden kann, erhalten die Besucher einen Button.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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