Nachrichten Dies und das
Attendorn, Attendorn, 24. Mai 2016

„Ein wichtiger Mann geht von Bord"

Führungswechsel im St. Liborius

Uwe Beul (links) gibt das Amt der Zentrumsleitung an Uli Mertens weiter.
Uwe Beul (links) gibt das Amt der Zentrumsleitung an Uli Mertens weiter.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Seniorenhauses St. Liborius am Sonntag, 22. Mai, nutzte Christoph Becker, Geschäftsführer des Caritasverbands Olpe und der Tochtergesellschaft Alten- und Krankenhilfe der Caritas (AKC), die Gelegenheit, um den Führungswechsel an der Spitze des Caritas-Zentrum Attendorn bekannt zu geben.

Uwe Beul beendet zum 30. Juni nach 17 Jahren im Haus seine Tätigkeit als Leiter des Caritas-Zentrums Attendorn. Am 1. August 1999 begann der 54-Jährige als Pflegedienstleiter in St. Liborius seine Arbeit im Haus, dessen Leitung er im Jahre 2000 übernahm. Am 1. Mai 2010 wurde er Leiter des Caritas-Zentrum Attendorn, nach dem Trägerwechsel vom Verein für Caritasheime in Paderborn zum Caritasverband für den Kreis Olpe.

„Ein wichtiger Mann geht von Bord und geht seinen eigenen Weg außerhalb der Caritas“, so Christoph Becker. Uwe Beul wird zukünftig im Bereich Seniorenhilfe bei den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) in Bestwig Gebietsleiter der stationäre Pflege über sieben Seniorenheime. Kommissarische Nachfolge Sein Nachfolger im Amt wird Uli Mertens. Er übernimmt dieses zunächst kommissarisch. Der 52-Jährige leitet zurzeit die Caritas-Station im Caritas-Zentrum. Diese Aufgabe hat er seit 20 Jahren inne, nachdem er als Krankenpfleger seine berufliche Laufbahn bei der Caritas-Station startet. Die Caritas-Station gehört seit sechs Jahren zum Zentrum. „Wir bieten unseren Kunden eine gute Vernetzung im Zentrum.“

Zum Caritas-Zentrum Attendorn gehört auch das Haus Mutter Anna an der Friedensstraße. Es wurde 2008 eröffnet. Hier werden 60 demenziell erkrankte Bewohner betreut. Die Caritas-Station, das Service-Wohnen im Allee-Center sowie den Hospizdienst Camino runden das Angebot ab. Hinzu kommt in diesem Jahr noch die Tagespflege, die im Anbau beheimatet sein wird. In diesem Anbau entstehen auch 16 neuen Zimmer. Anschließend werden alle Zimmer im Altbau unter dem Aspekt der Barrierefreiheit saniert. Die Baumaßnahmen sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. Dann wird es in St. Liborius 91 Plätze geben. Neben vier Doppelzimmer werden alle anderen Zimmer Einzelzimmer sein.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

Bildergalerie: Führungswechsel im St. Liborius