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Attendorn, Attendorn, 12. September 2015

Flüchtlingshilfe Thema beim SV-Seminar

Die Schülervertretung des St.-Ursula-Gymnasiums mit den SV-Lehrern Evelyn Kampf und Kevin Risch.
Die Schülervertretung des St.-Ursula-Gymnasiums mit den SV-Lehrern Evelyn Kampf und Kevin Risch.
Foto: D. Kennemann
Wenige Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres trafen sich traditionsgemäß auf Einladung der Schülervertretung die Klassen- und Stufensprecher des St.-Ursula-Gymnasiums in der Jugendherberge Heggen, um eineinhalb Tage lang die Möglichkeiten der Schülermitwirkung zu erörtern.

Nach der Begrüßung durch den Schülersprecher Christoph Lentze und einer Kennenlern-Aktion wurden mit 57 Klassen- und Stufensprechern Fragen zum Engagement erörtert: Welche Aufgaben hat ein Klassensprecher? Wie können Schülerinnen und Schüler in den schulischen Gremien mitwirken? Warum ist die Schulkonferenz das wichtigste Gremium?

Als thematischen Schwerpunkt hatte die SV sich in diesem Jahr die Flüchtlingspolitik in Attendorn gesetzt und so war Jannik Lenninger, ein ehemaliger Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums, eingeladen, da er zurzeit seinen Bundesfreiwilligendienst am Sozialamt der Stadt Attendorn absolviert. Er konnte durch seinen realitätsnahen Vortrag und die Beantwortung der vielen Fragen die Schüler aus beiden Sekundarstufen über die Flüchtlingsproblematik im Attendorner Raum informieren und ihnen die Komplexität des Themas nahebringen. Aktive Hilfe für Flüchtlinge Danach wurden in Arbeitsgruppen verschiedene Aspekte erarbeitet, um das Schuljahr 2015/2016 zu planen und zu gestalten. So beschäftigte sich eine Gruppe zum Beispiel mit der Frage, wie die Schülerschaft den Flüchtlingen in Attendorn aktiv helfen könnte und schlug u.a. vor, Deutschkurse an der Schule anzubieten und die Aktionen der Vereine und der Politik mit Kleidersammlungen und Sachspenden zu unterstützen.

Natürlich durfte auch die Freizeit nicht zu kurz kommen, so dass die Tischtennisplatten und das Basketball- beziehungsweise Volleyballfeld regelmäßig genutzt wurden. Konzentrierte Arbeitsatmosphäre Der Freitagvormittag sah noch eine weitere Arbeitseinheit vor: Schulleiter Markus Ratajski stattete den Schülerinnen und Schülern einen Besuch ab, stellte sich den Fragen des Plenums und gab einen Einblick in die Tätigkeitsfelder eines Schulleiters.

Am Ende blickte die Schülervertretung höchst zufrieden auf den Verlauf des Seminars zurück und auch die SV-Lehrer Evelyn Kampf und Kevin Risch waren beeindruckt von der hoch konzentrierten Arbeitsatmosphäre, den intensiven Gesprächen und der Gemeinschaft, die insbesondere auch die Klassensprecher der Jahrgangsstufe 5, die ja erst seit wenigen Wochen an der Schule sind, integrierte. (LP)

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