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Attendorn, Attendorn, 4. September 2016

Unzählige Antiquitäten werden angeboten

Flohmarkt wird zur Zeitreise

Flohmarkt wird zur Zeitreise
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Der Krankenhausrundfunk „KRA 2“ und „Studio A“ veranstalten während des Stadtfestes in Attendorn am 3. und 4. September einen Hausflohmarkt an der Kölner Straße 32.

Es ist eine Zeitreise, wenn man die Ausstellungsfläche des ehemaligen Autohaus Knebel betritt. Fast 60.000 Bücher gibt es hier. Meisterdetektiv Nick Knatterton aus den 1950er-Jahren, ist hier genauso zu finden wie Nachschlagwerke in ihrer ganzen epischen Breite. Dazwischen gibt es während des Hausflohmarktes Technik aus dem letzten Jahrhundert. Tonbandgeräte, Plattenspieler und Fernseher teilen sich den Platz mit Kassettenrekordern und Boxen. Rainer Müller vom Krankenhausrundfunk, kurz „KRA2“ strahlt. „Heute Morgen ist sofort jemand gekommen und hat vier Plattenspieler gekauft.“ Der Krankenhausrundfunk „KRA 2“ steht kurz vor einem Umzug aus dem ehemaligen Schwesternwohnheim neben der Helios-Klinik. „Daher müssen wir uns reduzieren und geben somit einiges an Equipment aus dem Hifi- und Studiobereich sowie „alte Schätzchen“ vom TV über Komponenten aus dem Videobereich und sonstige Bausteine günstig ab“. Für Anfänger, Sammler und Bastler ein Paradies.

Auch eine ganze Laborausstattung ging über den Ladentisch. „Wir hatten im ehemaligen Schwesternwohnheim so viel Platz, dass wir erst einmal alles, was wir hatten und bekamen, eingelagert haben.“ Darunter sind auch duzende Plattennadeln, Originalverpackt versteht sich. „Die haben wir mal bekommen, aber wir hatten die Spieler dazu gar nicht. Aber wegwerfen wollten wir sie auch nicht.“ Jetzt aber müssen sie weg. Wie auch viele andere Dinge, die im Laufe der Jahre dazu gekommen sind. „Wir können nichts mehr mit zurück nehmen und was heute nicht verkauft wird, kann man auch später noch hier erwerben.“ Teil-Erlös für Projekt „Offene Bühne“ Hier, das ist das Antiquariat „Studio A“ von Alfred Knebel an der Kölner Straße 32 über der Renault-Werkstatt. Auf demParkplatz davor wird günstig Bekleidung angeboten. Für den Haushalt kann man außerdem nach Glas, Keramik und Deko suchen und wird bestimmt einige schöne Stücke finden. Und wer auf der Suche nach alten Schätzen ist, der ist hier an der richtigen Adresse.

Außerdem sollen hier auch zukünftig kleine Veranstaltungen stattfinden“, erklärt Rainer Müller. Daher geht der Erlös zum Teil in das angestrebte Projekt „Offene Bühne“.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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