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Attendorn, Attendorn-Ihnetal, 15. November 2015

Duo Franthochello: Stimmungsvoller Geburtstag

Das Duo Franthochello.
Das Duo Franthochello.
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Ihren 20. Bühnengeburtstag feierte das Duo Franthochello am Samstagabend, 14. November, mit Freunden, Gästen und Fans im Vereinshaus Ihnetal.

Das Duo Franthocello besteht aus Frank Horenkamp und Thorsten Becker. Vor 20 Jahren traten sie zum ersten Mal im heimischen Karneval auf und begannen damit eine Erfolgsgeschichte. Auf Initiative von Frank Horenkamp wurde das Duo 1994 gegründet. „Eigentlich wollten wir schon 1994 zum ersten Mal auftreten“, erklärte Frank Horenkamp bei der Begrüßung, „Aber Thorsten musste ja erst noch Prinz 1994 werden. Daher haben wir unsere Premiere um ein Jahr verschoben.“
Das Duo Franthochello.
Was sie dann allerdings in 20 Jahren auf die Bühne brachten, war Comedy, Slapstick und Kokolores vom Feinsten. Davon konnten sich die Gäste des Abends überzeugen, denn die beiden brachten ein Potpourri aus 20 Jahren ihres Schaffens. Ob Parodie, die Gartenfreunde, der gespielte Witz oder Kontrabass, mit ihrem Humor schaffen sie es immer wieder, dass Publikum in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern. Crème de la Crème Aber die beiden Komiker wollten den Abend nicht allein gestalten. Daher hatten sie sich die Crème de la Crème der heimischen karnevalistischen Comedyszene eingeladen. Moderiert wurde der Abend von Cilli Alperscheid. „Nach einer halben Flasche Eierlikör habe ich zugesagt.“ Im Outfit a la Anneliese Rotenberger führte sie souverän und witzig durchs Programm. Das gestaltete zum Auftakt Dä Kappeskopp, alias Florian Strautz aus Neu-Listernohl mit. Mit kleinen Zaubertricks, bei denen unter anderem Wasser zu Schnaps wurde und Papiertaschentücher die Hosentasche wechselten, zeigte er eindrucksvoll, dass der Clown zum Frühstück wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Kerstin Pompe als Joe Cocker Die Brüllmücken aus Saalhausen machten ihrem Namen alle Ehren. Brüllend komisch, dabei allerdings wortkarg als Pantomime unterwegs, waren die Gäste einer von vielen Höhepunkten des Abends. Besonders Kerstin Pompe als Joe Cocker war absolut sehenswert.

Sehenswert war natürlich die KG Isch kanns. Man fragt sich im Stillen, was die Jungens genau nehmen, um jedes Jahr aufs Neue wieder solche absurden Ideen zu haben. Sie präsentierten frech einen Wettstreit zwischen den Zauberkünsten von Hans Klok und dem Messias Jesus Christus. Dabei ging zwar mal der Tisch zu Boden und Präsident Jürgen Schulte wurde von einem Baguette am Kopf getroffen, aber ein bisschen Verlust ist bei dieser Truppe immer. „Die älteste Boygroup im Attendorner Karneval“ Nicht fehlen durften die beiden Kaffee Tanten Uli Selter und Pittjes Höffer. Uli Selter fütterte gleich beim Einzug Alt-Bürgermeister Alfons Stumpf in der ersten Reihe mit Schwarzwälder-Kirschtorte, bevor beide auf der Bühne loslegten. Sie präsentierten nicht nur einen Rückblich auf „die älteste Boygroup im Attendorner Karneval“, sondern wagten auch einen Blick in ihre Glaskugel und schilderten die Zukunft von Franthocello, die in Las Vegas im Jahre 2030 mit einer eigenen Show ankommen werden. Außerdem zeigten sie ihren oskarverdächtigen Film über ihr Leben als Kaffeetanten. Die beiden Ordensbrüder schnallten sich nach vielen Jahren nochmals die Skischuhe an die Füße und imitierten die zwei Tenöre. Die kleinste Karnevalsgesellschaft, die „Freudentränen“ aus Helden mit Benedikt und Klaus Gabriel bot einen weiteren lachmuskelstrapazierenden Programmpunkt. Erlöse für den guten Zweck Zum Abschluss griff Michael Schnüttgen in die Saiten seiner Gitarre und beendete den wunderbaren Jubiläumsabend mit Gesang, unterstützt von den Lennebuden, die sich für diesen Abend nochmals zusammengeschlossen hatten und den musikalischen Part gestalteten.

Der Erlös des Abends ist zum einen für „Kinder im Aufwind“ und zum anderen für die Jugendhilfe des CJD Olpe bestimmt.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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