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Attendorn, Attendorn, 4. September 2016

Wettbewerb in der Innenstadt

DRK-Nachwuchs zeigt können

DRK-Nachwuchs zeigt können
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Die Gruppe „Blaulichtreport“, bestehend aus Mitglieder des Attendorner Jugendrotkreuzes und des Schulsanitätsdienstes der Hansaschule Attendorn, ist der Gewinner des DRK-Jugend-Tages des Ortsvereins Attendorn. Dorian Acker, Daria Ostermann, Marcel Busenius und Celina Lesko hatten die Aufgaben an den verschiedenen Stationen am besten erfüllt und die meisten Punkte bekommen.

Einige Besucher des Attendorner Stadtfestes bleiben am Samstagmorgen verwundert stehen. Ein Motorradunfall mitten in der Innenstadt? Und am Rathaus lag ein blutender Schwerverletzter, der um Hilfe rief. Doch was hier so echt aussah, war in Wirklichkeit eine Station, an der der DRK-Nachwuchs zeigen konnte, was er kann. Aufgeteilt in sieben Gruppen waren die 9 bis 17-Jährigen voll im Einsatz. Penelope muss gerettet werden Insgesamt traten sieben Gruppen der Schulsanitätsdienste der weiterführenden Schulen und des Jugendrotkreuzes aus Attendorn gegeneinander an. Neben Aufgaben aus dem Bereich der Ersten Hilfe in Theorie und Praxis, gab es auch Stationen zum Thema Blutspende und „Spiel und Spaß“. So galt es unter den Augen von Rettungsassistentin Christine Greitemann vor dem Sauerländer Dom eine Person in Form der Puppe „Penelope“ richtig wieder zu beleben. Gar nicht so einfach, denn dabei ist schon Ausdauer gefragt und den Notruf abzusetzen darf man bei allem Eifer auch nicht vergessen. Wie genau war das nochmals mit dem Druckverband? Auch hier mussten die Jungen und Mädchen zeigen, was sie im Ernstfall machen. Und das immer unter den Augen erfahrener Rotkreuzler. Insgesamt waren die Jugendlichen gut aufgestellt. Das konnte auch Rotkreuzleiter Marco Steinrode bestätigen. „Durch den Schulsanitätsdienst sind wir auch in den Schulen gut vertreten und bekommen oftmals daher den Nachwuchs. Wenn die Aktiven in diesem Beriech die Schule verlassen, haben sie meistens schon Nachfolger gefunden, die ihre Aufgaben übernehmen und so wird die Jugend an die Erste Hilfe und die Arbeit des DRK herangeführt.“ Dabei werden alle weiterführenden Schulen berücksichtigt. „Bei den Gymnasien ist es oft so, dass der Nachwuchs uns dann wieder durch das Studium außerhalb verloren geht.“

Bevor der DRK-Familientag am Samstagnachmittag begann, konnten die Rotkreuzler Ivonne Hippler und Alina Schneider schließlich die Siegerehrung vornehmen. Für alle gab es neben Urkunden und einem Gruppenfoto auch noch Geschenke und die Gewissheit, was im Notfall zu tun ist.
Die Platzierungen
1.Platz: Gruppe „Blaulichtreport“ mit Dorian Acker, Daria Ostermann, Marcel Busenius (JRK) und Celina Lesko (Hansaschule)

2.Platz: Gruppe „RK Attendorn“ mit Anne Prüfert, Valeria Martin und StefaniaPetcu
ebenfalls den 2. Platz belegte die Gruppe „Attendorner Engel“ mit Kiana Ostermann, Lara Arens und Lea Springmann (JRK)

3.Platz: „Die Ursles Realschule“ mit Nick Lauchner, Marcel Pokorski und Lena Möncks

4.Platz: „Schulsanitätsdienst Rivius Gymnasium“ mit Sören Seholz, Dünya Baradari und Tim Luca Fischer

5. Platz: „Die Ursles Gymnasium“ mit Lena Niklas, Clara Riedel und Isabelle Sauer

6.Platz: „# kein Plan“ vom Rivius Gymnasium mit Leon Schnüttgen, Julius Zeppenfeld und Felix Fecker.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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