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Attendorn, 09. Oktober 2016

Engagement zu Wasser und zu Land

DLRG informiert über Arbeitsalltag und Spendenverwertung

Das Motorboot ist für die Arbeit der DLRG unverzichtbar.
Das Motorboot ist für die Arbeit der DLRG unverzichtbar.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Zu einer Informations- und Dankesveranstaltung für ihre Unterstützer hatte am Samstag, 8. Oktober, die DLRG Ortsgruppe Attendorn in die Waldenburger Bucht an die Wachstation am Biggesee geladen. Unter den Gästen konnten der Vorsitzende Dr. Rudolf Muhr und sein Stellvertreter Jürgen Schüttler auch Bürgermeister Christian Pospischil begrüßen. Der folgte der Einladung der DLRG, mit dem vereinseigenen Boot eine Runde über den Biggesee zu fahren. So konnte der Bürgermeister einen Teil des Arbeitsalltags der DLRG hautnah miterleben.

Später kamen auch die Strömungsretter zum Einsatz, die ihre Ausrüstung und Arbeit vorstellten.  Ein besonderer Dank ging an Axel Beul, der eine neue Wiederbelebungspuppe an die Ortsgruppe gespendet hatte. Diese wurde natürlich auch gleich bei der Erste-Hilfe-Showübung mit eingebunden.

Gefragt war bei allen Gästen das Tauchereinsatzfahrzeug, das vor zwei Jahren in den Dienst der DLRG gestellt worden war. Es handelt sich dabei um einen VW Crafter mit Kofferaufbau zur Aufnahme von jeweils sechs Tauch- und Strömungsretterausrüstungen. Der Wagen verfügt über einen 2 Liter TDI Motor mit 140 PS. Bis zu sieben Besatzungsmitglieder finden hier Platz. Rund 400 Stunden haben die Helfer der DLRG in den Aus- und Umbau des Fahrzeuges gesteckt. Insgesamt beliefen sich die entstandenen Kosten auf rund 50.000 Euro. Neben öffentlichen Fördermitteln kamen 4.000 Euro Eigenanteil der Ortsgruppe hinzu. Wertvolle Unterstützung Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Neben einer Spende der Krombacher Brauerei gab es Leckereien vom Grill. „Wir möchten uns so bei allen bedanken, die uns im Laufe des vergangenen Jahres geholfen und unterstützt haben“, sagte Jürgen Schüttler. Es sei nicht selbstverständlich, aber für die DLRG sehr wichtig.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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