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Attendorn, 25. September 2016

„JET ist ähnlich wie die Jugendfeuerwehr“

DLRG gründet Jugend-Gruppe

DLRG gründet Jugend-Gruppe
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Ab sofort hat die DLRG Ortsgruppe Attendorn eine neue Gruppe: Das Jugend- Einsatz-Team, kurz JET. Hier können Kinder ab zehn Jahren und Besitz eines Juniorrettungsabzeichens in Bronze schon einmal erfahren, was die DLRG alles zu bieten hat. Außerdem kann man die eigenen Talente entdecken. Wenn man schließlich mit 16 Jahren am Wachdienst teilnehmen darf, kennt man seine Stärken und weiß, welche Aufgaben gestellt werden.

„JET ist ähnlich wie die Jugendfeuerwehr“, bringt es Katharina Cermann auf den Punkt. Jugendlichen soll so die Möglichkeit gegeben werden, sich spielerisch mit der verantwortungsvollen Aufgabe der Wasserrettung vertraut zu machen. 

„Jungen, engagierten Mitgliedern möchten wir insbesondere durch den Wasserrettungsdienst die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitgestaltung in der DLRG bieten. Hier können sie nicht nur ihre eigenen Ideen einbringen, sondern lernen auch selbst Verantwortung für sich und andere zu tragen“, erklärt Geschäftsführerin Katharina Keseberg. Ausbildungsabende zukünftig jeden dritten Dienstag13 Jugendliche waren zum ersten Treffen in die Wachstation am Biggesee gekommen. Sie sind jetzt die Gründungsmitglieder des JET der DLRG Attendorn. Unter der Leitung von Katharina Cermann und Manuel Plugge erhielten sie zunächst erste Einblicke in die Bereiche des Rettungsboots, der erste Hilfe und lernten das Equipment der Taucher und Strömungsretter kennen. Nach getaner Arbeit gab es natürlich gutes vom Grill. Die Ausbildungsabende finden zukünftig jeden dritten Dienstag im Monat ab 18.30 Uhr im Schulungsraum der DLRG statt. JETs können bis zur Prüfung zum „Wasserretter“, der bundeseinheitlichen „Fachausbildung Wasserrettungsdienst“, alle Ausbildungselemente des Wasserrettungsdienstes kennen und erleben lernen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, sich spielerisch mit den verantwortungsvollen Aufgaben der Wasserrettung vertraut zu machen. Dabei soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Später stehen sie ab 16 Jahren als kompetenter und gut ausgebildeter Mitarbeiter dem Team im Wasserrettungsdienst zu Verfügung. Erst-Hilfe als ein AusbildungsbereichSie kennen sich aus, wissen wie’s geht und sind für die Einsatztätigkeit, aber auch für die Arbeit im Hallenbad oder im Jugendbereich hoch motiviert.

Neben der Ausbildung zum Rettungsschwimmer-Silber enthalten die Ausbildungsbereiche auch die Erste-Hilfe, das Schnorcheltauchen, die Bedienung der Sprechfunkgeräte und Fahrten mit dem Motorrettungsboot.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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