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Attendorn, 27. Januar 2017

Freiwillige helfen rund 2000 Stunden im Jahr

Caritas-Zentrum Attendorn: Essen als Dankeschön für Ehrenamtler

Caritas-Zentrum Attendorn: Essen als Dankeschön für Ehrenamtler
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Beim Ehrenamtsessen haben Uli Mertens, Leiter des Caritas-Zentrums Attendorn, und seine Mitarbeiter den vielen helfenden Händen für das vergangene Jahr „Danke “ gesagt.

Die ehrenamtlichen Helfer des Caritas-Zentrums Attendorn seien eine wichtige Stütze des täglichen Lebens und eine Hilfe im Kleinen wie im Großen, sagte Mertens. Nach einem Wortgottesdienst in der Kapelle des Seniorenhauses St. Liborius, gestaltet durch Elisabeth Lütticke, ging es zum kulinarischen und gemütlichen Teil in die Sebastianstube.

Rund 92 Männer und Frauen zwischen 13 und 70 Jahren hatten im vergangenen Jahr knapp 2000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. „Das sind fast 80 Tage im Jahr, die sie rund um die Uhr bei uns im CZA verbringen“, machte Uli Mertens deutlich. Die ehrenamtlichen Helfer sind im Seniorenhaus St. Liborius, in Haus Mutter Anna, bei der Caritas-Station Attendorn und bei der Caritas-Tagespflege im Einsatz. „Das Ehrenamt ist vielfältig im Caritas-Zentrum unterwegs“, freute sich der neue Leiter und zählte einige Tätigkeiten auf. Dazu gehört der Besuchsdienst, dem  im vergangenen Jahr für seinen Einsatz das Elisabeth-Kreuz übereicht wurde. Der Besuchsdienst kommt montags, um im Haus Bingo zu spielen, und einige Ehrenamtler kommen zusätzlich noch regelmäßig vorbei, um die Bewohner zu besuchen.

Kommunionhelfer, Fahrdienste, Bewegung der Bewohner am Therapiefahrrad, Vertrauenspersonen, Begleitung bei Ausflügen und Veranstaltungen sind weitere Einsatzgebiete der ehrenamtlichen Kräfte. „Nicht zu vergessen die vielen jungen Menschen im Alter ab zwölf Jahren, die sich im Diakonischen Projekt sehr stark engagieren. Sie kommen regelmäßig einmal in der Woche für eineinhalb Stunden zu uns ins Haus.“ Mertens spricht Helfern großen Dank aus Als Ergebnis der eigens durchgeführten Ehrenamtsbefragung versprach Uli Mertens: „Wir werden sie regelmäßig zu einem Gesprächsaustausch einladen, denn nur so können wir erfahren, wo bei ihnen noch Informations- und Fortbildungsbedarf ist.“

Nach einem nochmaligen Dank gab es für die ehrenamtlichen Helfer ein Drei-Gänge-Menü und einen unterhaltsamen Abend mit Gesprächen, viel Spaß und dem Wunsch, auch weiterhin auf ihren Einsatz zählen zu dürfen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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