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Attendorn, 01. Dezember 2016

Neue Anordnung der Hütten schafft Platz für Sitzgelegenheiten

Bürgermeister Pospischil eröffnet Attendorner Weihnachtsmarkt

Die offizielle Eröffnung des Attendorner Weihnachtsmarktes war gut besucht.
Die offizielle Eröffnung des Attendorner Weihnachtsmarktes war gut besucht.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Zum zwölften Mal ist am Freitagabend, 2. Dezember, der Attendorner Weihnachtsmarkt zwischen dem Südsauerlandmuseum und dem Sauerländer Dom eröffnet worden. Bis einschließlich Sonntag, 11. Dezember, sind hier jede Menge Stände zu finden, und auch für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm ist gesorgt.
„Normalerweise begrüße ich sie hier auf dem schönsten Weihnachtsmarkt in ganz Südwestfalen“, sagte Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil bei der Eröffnung. „Aber in diesem Jahr begrüße ich sie bei dem schönsten Weihnachtsmarkt in ganz Südwestfalen mit Weihnachtsbaum.“ Um den hatte es im Vorfeld Diskussionen gegeben. Doch alle Befürchtungen, der große Tannenbaum könnte fehlen, waren letztendlich unnötig. Neben einem großen Weihnachtsbaum vor dem Museum gibt es gleich zwei weitere am Eingang des Weihnachtsmarktes.

Diskussionen hatte es auch um das veränderte Konzept des Weihnachtsmarktes gegeben. Die größte Veränderung ist die Anordnung der Hütten. „Sie bilden einen Dorfcharakter“, erklärte Pospischil, „und rahmen den Platz in der Mitte ein. Die Glühweinbude rückt aus der Mitte heraus in den Kreis der anderen Hütten und wird dadurch frei.“ Damit sei es möglich gewesen, für die Besucher des Marktes überdachter Sitzgelegenheiten aufzustellen. Auf dem Boden ausgelegte Hackschnitzel sollen außerdem für eine gemütliche Atmosphäre sorgen und gleichzeitig ein wenig vor kalten Füßen schützen. Mehr musikalisches Programm Eine Bühne für Aktionen und Programm steht in diesem Jahr direkt vor dem Museum. Zur Eröffnung spielte das Akkordeon-Ensemble der Musikschule. „Wir planen dieses Jahr auch wieder mehr Programm mit Chören und Musikgruppen, wie sich das bei einem Weihnachtsmarkt gehört“, so der Bürgermeister weiter. Mit dabei sind die Musikschule der Hansestadt Attendorn, der Musikzug Attendorn, der Kinderchor „Junge Helden“ Repetal, die Band „Live Rythm“ und viele mehr.
Christian Pospischil eröffnete den Weihnachtsmarkt mit einer kurzen Ansprache.
Besonders bedankte sich Pospischil bei den vielen Helfern und seinen Mitarbeitern, darunter auch bei der Justizvollzugsanstalt (JVA) Attendorn, die dabei geholfen hatte, die Verkaufshütten aufzubauen. „So ein Weihnachtsmarkt kommt nicht von alleine und den bringt auch nicht das Christkind“, sagte Pospischil. Er dankte auch der Volksbank Bigge-Lenne, die den Weihnachtsmarkt bereits seit Jahren finanziell unterstützt und dadurch ermögliche. In diesem Jahr habe die Volksbank sich bei den Sitzgelegenheiten eingebracht und „auch Decken gespendet, damit niemand frieren muss“, so Pospischil weiter. Gegen die erste Kälte gab es außerdem einen Glühwein. Der Weihnachtsmarkt ist wochentags von 15 bis 20 Uhr geöffnet und an den Wochenenden von 11 bis 20 Uhr. Zusätzlich öffnen die Attendorner Einzelhändler am Sonntag, 11. Dezember, von 13 bis 18 Uhr ihre Geschäfte. An den vier Adventssamstagen sind die Läden zudem jeweils bis 18 Uhr geöffnet. 

Die rustikalen Holzhütten sind in diesem Jahr unter anderem von folgendem Vereinen belegt: DPSG Ennest, Förderverein Attendorner Straßenkarneval, Martin Luther Kindergarten, Katholischer Kindergarten St. Josef, SG Attendorn-Ennest, Rettungshundestaffel Südwestfalen, Männerballett der KG Ihnetal,  „Sputnix“ des TV Attendorn, Kammerorchester Attendorn, St. Laurentius-Schule Attendorn, offener Ganztag der Sonnenschule, Musikzug Attendorn, Schülerfirma des Rivius Gymnasiums „Beutel deluxe“, Messdiener St. Johannes Baptist, Shanti Kost mit dem Hilfsprojekt für Indien und DLRG Ortsgruppe Attendorn.

Für das leibliche Wohl ist an allen Tagen gesorgt. So gibt es unter anderem Bratwurst und Snacks, Fleisch- und Wurstwaren sowie roten und weißen Glühwein, verschiedene Fruchtglühweine, Hot Cider und leckere Flammkuchen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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