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Attendorn, 23. Juni 2017

Förderverein der St. Laurentius Schule freut sich über 600 Euro

Bürgerinitiative „Nordumgehung“: Spende als letzter Akt

Bürgerinitiative „Nordumgehung“: Spende als letzter Akt
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Über eine Spende in Höhe von 599,81 Euro darf sich der Förderverein der St. Laurentius Schule Attendorn freuen: Das Geld überreichten Martin Stuff und Karl-Heinz Wolbeck am Donnerstag, 22. Juni. Die Übergabe des Schecks durch die beiden war gleichzeitig die letzte Amtshandlung der Bürgerinitiative „Nordumgehung“.

Die war 1986 gegründet worden, als die Planung und der Bau der Nordumgehung konkrete Züge annahmen. Rund 130 hauptsächlich betroffene Anwohner schlossen sich damals zusammen, um den Straßenbau und den Bau einer Brücke über das Bremgebachtal zu verhindern. „Wir wollten einen Kompromiss erreichen“, erklärte Martin Stuff am Donnerstag. Die Tatsachen 30 Jahre später: Die Nordumgehung gibt es, die Brücke über das Bremgebachtal ebenfalls. Die Initiative hingegen ist somit längst hinfällig. 

„Daher haben wir den Verein formell aufgelöst“, so Kassierer Karl-Heinz Wolbeck, der 30 Jahre lang Pädagoge an der St. Laurentius Schule war. Übrig geblieben war ein Kassenbestand von 599,81 Euro. „Das sind zum einen Mitgliedsbeiträge, die sich auf 50 Pfennig pro Monat beliefen, und natürlich Spenden. Wir hatten aber schon bei der Gründung der Bürgerinitiative festgelegt, dass dieses Restgeld am Ende an die St. Laurentius Schule gehen soll“, erklärte Wolbeck. „Damit sollen Spielgeräte und Gerätschaften rund um den Rodelspaß im Winter für  die Schüler angeschafft werden.“ 

Über den unerwarteten Geldsegen freuten sich nicht nur Schulleiter Dr. Christof Langenbach und sein Stellvertreter Achim Tump sowie Verbindungslehrer Frieder Steinhoff, sondern auch der Förderverein, vertreten durch Larissa Käfer und Melanie Schulte. „Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Schüler mit den Dingen zu versorgen, die mit den Geldern der öffentlichen Hand nicht zu finanzieren sind. Daher freuen wir uns über jede Spende“, sagten Käfer und Schulte.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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