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Attendorn, 31. Oktober 2016

Handarbeitsgruppe der Kolpingfamilie zu Besuch im Haus Mutter Anna

Bis die Stricknadeln wieder klappern wie früher

Im Haus Mutter Anna klappern die Stricknadeln
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Während es draußen langsam kalt und dunkel wurde, klapperten in der Nicolaistube in Haus Mutter Anna die Stricknadeln. Die Handarbeitsgruppe der Kolpingfamilie aus Neu-Listernohl war zum ersten Mal zu Gast im Haus und sorgte mit Mohnkuchen und Wolle für einen gemütlichen Nachmittag.

Viele Bewohnerinnen im Haus haben früher gestrickt. „Das haben wir gelernt. Das gehörte früher dazu“, erzählt eine älter Dame. Und was man in frühen Jahren gelernt hat, vergesse man nicht mehr. Bis die einst gelernten Handgriffe wieder sicher saßen, brauchte es ein bisschen Zeit, aber schon bald klappern die Nadeln wie von selbst.

„Wir treffen uns regelmäßig, trinken zunächst Kaffee und stricken dann“, erzählt Hannelore Wittenberg von der Kolpingfamilie in Neu-Listernohl. „Dabei gehen wir auch gern mal ins Seniorenheim, denn hier können auch die Frauen noch stricken.“ Und während aus Wolle ein Strickteil wurde, wurde in gemütlicher Runde erzählt und gelacht. Für kalte Wintertagen sei das eine willkommene Abwechslung, waren sich die Bewohner des Hauses hinterher einig, die sich daher über eine Wiederholung der Strickarbeiten freuen würden.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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