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Attendorn, Neu-Listernohl, 13. Dezember 2015

Besinnlich statt jeck

Besinnlich statt jeck
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Zu einer „Kölschen Weihnacht“ hatte für Samstagabend, 12. Dezember, die Kölner Band Paveier geladen. Mit ihm Gepäck hatten sie musikalische Freunde aus nah und fern.

„Zum Auftakt des Jubiläumsjahres (50 Jahre Neu-Listernohl) am 11.11 haben wir die 17 Vereine des Kreiskarnevalverbundes zu Gast gehabt und gemeinsam Kreiskarneval gefeiert“, begrüßte Frank Kramer, Präsident des Karnevalvereins Neu-Listernohl die Gäste in der voll besetzten St. Augustinus Pfarrkirche. „Zum Ende des Jahres am 12.12 wollen wir nun ruhigere Töne genießen.“ Das bescherten den Zuhörer die Paveier aus Köln. Unterstützt wurden sie von dem Tenor Norbert Conrads, dem Kinderchor des MGV Schönau-Altenwenden unter der Leitung von Kerstin Spieren und dem gemischten Chor Neu-Listernohl unter der Leitung von Tatjana Hundt. Spezialguest tritt auf Johannes Gokus, Schlagzeuger der Kölschen Kultband „Paveier“ und ein echt „wendscher Jung“ hatte in Neu-Listernohl natürlich ein Heimspeil. Doch auch seine Bandkollegen fühlten sich sichtlich wohl im Jubiläumsdorf. Seit mehr als zehn Jahren gehen die Kölner auf große Weihnachtstour. Nicht „jecke“ Musik wird dabei präsentiert, sondern besinnliche und festliche Insgesamt spielen die sechs Musiker 22 Konzerte in Köln und der näheren Umgebung – vom Sauerland bis Bad Neuenahr oder Eschweiler. Immer mit dabei: Chöre und Musiker aus der Region. Als besonderen „Spezialguest“ konnten sie ihren ehemaligen Bassgitarristen Bodo Schulz mit 84 Jahren auf der Bühne begrüßen. Er fragte sich in seinem Lied, wie es wohl im Himmel zugeht, natürlich auf kölsch. Eine kleine Spaßeinlage mit Alphörner sorgten genauso für Erheiterung wie die Weihnachtsgeschichte, die Hans Ludwig (Bubi) Brühl zum Besten gab. Einstimmung auf Weihnachtstage Mit großem Applaus wurden auch die Gäste der Paveier begrüßt. Besonders der Kinderchor aus Schönau- Altenwenden und der Gemischte Chor Neu-Listernohl freuten sich über die Begeisterung, die ihre Lieder auslösten. Die nachdenklichen und fröhlichen Lieder mit einem passenden Bühnenbild, das an die Wände projiziert wurde, waren eine perfekte Einstimmung auf die Weihnachtstage.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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