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Attendorn, 07. Mai 2017

Schützenverein informiert über Stand der Dinge

Baumaßnahmen an Heldener Schützenhalle schreiten voran

Der 350 Quadratmeter große Parkplatz an der Halle ist bereits komplett gepflastert.
Der 350 Quadratmeter große Parkplatz an der Halle ist bereits komplett gepflastert.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Helden. Zu einer Informationsrunde bezüglich der geplanten Baumaßnahmen in der Schützenhalle hatte der Vorstand der St. Sebastianus Schützenbruderschaft am Sonntag, 7. Mai, alle interessierten Mitglieder eingeladen.

Es tut sich was in und um die Schützenhalle Helden. An den vergangenen drei Samstagen hatte der Vorstand mit Unterstützung der Jungschützen den oberen Parkplatz an der Halle komplett gepflastert. 350 Quadratmeter wurden so zu einer ebenen Fläche, die nicht nur als Parkplatz genutzt werden kann. „Wir sind mit der freiwilligen Hilfe sehr zufrieden“, freute sich der erste Brudermeister Georg Schulte. Ermöglicht wurden die Pflasterarbeiten nicht nur durch viele helfende Hände, sondern auch durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Attendorn.

Aber diese Arbeiten sind nur der Beginn für weitere Renovierungen, die nun in der Schützenhalle selber anstehen. So soll ab Montag die 1977 eingebaute Hallendecke komplett entfernt werden. „Wir müssen die Elektrik in der Halle erneuern“, so Schulte, „Wir stoßen derzeit mit den bestehenden Leitungen an unsere Grenzen.“ So steht eine neue Beleuchtung, aber auch eine neue Notbeleuchtung auf der Agenda. Finanzielles Volumen von 60.000 Euro „Die Halle wird am kommenden Montag eingerüstet und die Abrissarbeiten werden sofort beginnen.“ Für das kommende Jahr ist ein Umbau im Eingangsbereich vorgesehen. Hier soll ein Ergänzungsbereich entstehen. „Dieser neu geschaffene Raum von rund 50 Quadratmetern soll ein Gesellschaftsraum für Versammlungen werden. Auch wir müssen darauf reagieren, dass demnächst die letzte Kneipe in Helden schließt.“

Die vorgesehen Baumaßnahmen sind mit einem finanziellen Volumen von rund 60.000 Euro veranschlagt. „Diese Baumaßnahme ist nur möglich durch ein wirklich gut verlaufendes Kreisschützenfest“, erklärt der erste Brudermeister. „Ansonsten wäre es schwierig, Eigenmittel in der Größenordnung zusammen zu bekommen.“ Um in diesem Rahmen zu bleiben, ist die Bruderschaft auf das Engagement der Schützen angewiesen. Daher wurden sie in der Versammlung am Sonntag um ihre Mithilfe gebeten. So sind täglich Arbeitseinsätze um 10.00 und um 17.00 Uhr geplant. „Jeder, ob Früh- oder Spätschicht, hat so die Gelegenheit, mitzuhelfen.“ Georg Schulte ist sicher, dass es funktioniert. „Das hat in Helden noch immer geklappt.“ Über die Baufortschritte will die Schützenbruderschaft regelmäßig berichten.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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