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Attendorn, Attendorn, 9. August 2015

Badestelle Schnütgenhof wird eingeweiht

Offizielle Eröffnung durch Regierungspräsident Gerd Bollermann, Bernd Banschkus, Christian Pospischil, Udo Horn und Eckhard Henseling (von links).
Offizielle Eröffnung durch Regierungspräsident Gerd Bollermann, Bernd Banschkus, Christian Pospischil, Udo Horn und Eckhard Henseling (von links).
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Im Beisein von Regierungspräsident Gerd Bollermann wurde am Samstag, 8. August, die Badestelle Schnütgenhof offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil begrüßte die zahlreichen Gäste und stellte das Regionale-2013-Projekt „Badestelle am Schnütgenhof“ vor.

Rund 15.000 Quadratmeter Liegewiese mit sechs Wasserzugängen und einem barrierefreien WC-Gebäude mit Gründach und wassersparenden Armaturen sowie eine Angleichung und Begrünung des Geländes laden nun zum Baden ein.
Hinzu kommen fünf Umkleideschnecken, die Pospischil mit den Worten „ich hege nicht für alle Schnecken im Stadtgebiet die gleiche Sympathie, aber diese hier haben es mir wirklich angetan“ kommentierte. Hinzu kommen eine Ampelanlage sowie ein kostenloser Parkplatz mit 236 Stellplätzen. Mit der Einrichtung eines kombinierten Rad- und Fußweges kommen auch die Wanderer und Zweiradfreunde gut zur Badestelle.
Schon in den Jahren zuvor hat das Areal als Badestelle gedient, damals herrschte allerdings oft viel Verkehr. „Diese Chaostage sind nun Geschichte“, sagte Pospischil. „Die Wandlung vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan haben wir vielen Menschen und Einrichtungen zu verdanken.“ 80 Prozent Regionale-Mittel Möglich wurde die Finanzierung durch die EU. Die Badestelle Schnütgenhof ist ein Baustein im Projekt „Naturerlebnisgebiet Biggesee-Listersee“ und bekam Geld aus dem Topf des europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die aufgeführten Maßnahmen haben 877.000 Euro gekostet. 80 Prozent wurden durch die Regionale 2013 gefördert, der Rest hat Attendorn bezahlt.

„Die drei schönsten Wassersportarten“, sagte Pospischil und ergänzte: „Im Geld schwimmen, im Glück baden und in der Liebe tauchen, wird man hier zwar nicht ausüben können, alles andere rund um das nasse Element ist jedoch erlaubt und erwünscht.“ „Gut investiertes Geld“ Regierungspräsident Bollermann kannte die Badestelle aus seiner Jugend und freute sich über deren positive Wandlung. „Sie ist jetzt für den Tourismus eine besondere Attraktion und das hier investierte Geld war gut investiertes Geld.“

Bernd Banschkus als zweiter stellvertretender Landrat wies bei seinen Worten auf die gute Signalwirkung für die Region hin. „Sie haben die Badestelle aus dem Dornröschenschlaf erweckt. So werden wir es gemeinsam schaffen, den Tourismus in der Region zu stärken. OK Marchingband sorgt für Stimmung Anschließend boten der Tourismusverband Biggesee-Listersee und die Hansestadt den Gästen viele Informationen rund um Bigge- und Listersee an. Für die kleinen Gäste stand ein Glücksrad mit Preisen bereit. Kinderschminken und weitere Unterhaltungsspiele sorgten für gute Laune. Die DLRG Attendorn präsentiere seine Arbeit und stand den Besuchern mit Rede und Antwort rund um die Wasserrettung zur Verfügung.
Die DLRG gab Einblicke in ihre Arbeit.
Neben musikalischer Unterhaltung durch die OK Marchingband war auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Die OK Marchingband sorgte für Stimmung.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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