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Attendorn, 24. September 2016

Jugendkulturnacht in Attendorn

Aufgepimpte Dresses und orientalische Klänge

Aufgepimpte Dresses und orientalische Klänge
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Die orientalische Tanzgruppe, die Poi AG, eine Modenschau mit aufgepimptem Dress und ein Graffitiaktion waren die Projekte, die am Samstagabend mit Unterstützung des JuZ im Rahmen der Jugendkulturnacht in Attendorn präsentiert wurden.

„Nachtfrequenz 16, die lange Nacht der Jugendkultur“ fand am Samstag, 24. September, zum siebten Mal  im Rahmen der Initiative „Jugendkultur NRW“ statt und wurde vom Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Stiftung „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ unterstützt.66 Städte und Gemeinden waren in diesem Jahr dabei. Eine von ihnen war Attendorn. Dabei drehte sich alles um die Jugendlichen und das, was sie können und zeigen möchten.

Das JuZ Attendorn war zum dritten Mal mit dabei. Schon Wochen zuvor hatten die verschiedenen Projekte begonnen und das Ergebnis wurde am Samstag auf dem Alter Markt vor dem Südsauerlandmuseum präsentiert. Performance auf dem MarktplatzSo hatten Jugendliche über fünf Wochen hinweg ihren Dress aufgepimpt. Verschiedene Stoffe wurden miteinander kombiniert, sowie Bügelbilder, Pailletten oder Perlen  verwendet. Es entstanden echte „Unikate“ bei den so entworfenen Taschen Mützen, Shirts, Jacken und Hosen, die von ihren Designern vorgeführt wurden. Anschließend schallten orientalische Klänge über den Marktplatz, als die Tanzgruppe unter der Leitung von Berrin Barbarino ihren Tanz vorführte. Licht ins Dunkel brachte die Poi AG des JuZ, die ihre leuchtenden Bälle zum Klang der Musik bewegten. Zum Abschluss konnten die Graffitis aus dem Parkplatz der Buchhandlung Hoffmann bestaunt werden. Sie sind im Rahmen der K.I.A Aktion entstanden (LokalPlus berichtete). Insgesamt hätten die Aktionen mehr Zuschauer vertragen können. So wurde es eine kleine, aber feine Performance auf dem Marktplatz.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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