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Attendorn, 07. Februar 2017

Untersuchungs- und Therapiemethoden in der Kardiologie

Attendorner Medizin-Gespräch zum Thema Herzbeschwerden

Untersuchungs- und Therapiemethoden in der Kardiologie
Foto: privat
Attendorn. Wie die moderne Kardiologie verschiedene Krankheiten rund um das Herz erkennt und behandelt, ist Thema des nächsten Vortrags im Rahmen der Attendorner "Medizin-Gespräche" am 15. Februar um 16 Uhr.  Dr. med. Stephan Doldi, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin, erläutert, welche diagnostischen Möglichkeiten Funktionslabor, EKG, Belastungs-EKG, Echo, Stress-Echo, Cardio-MRT und Herzkatheter bieten.

Auch die nicht-operativen oder minimal-invasiven Behandlungsmethoden werden vorgestellt. Zu ihnen gehören die komplexen medikamentösen und interventionellen Therapien. Einige Therapien wie die Gefäßaufdehnung (Ballondilatation) und das Setzen von Stents werden ebenfalls im Herzkatheterlabor durchgeführt.

Welche Ursachen haben die verbreiteten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt? Meist sind die Gründe ein Zusammenspiel aus kardiovaskulären Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselkrankheiten oder auch genetischen Faktoren. Seltener gehören entzündliche Erkrankungen oder die dauerhafte Einwirkung giftiger Substanzen zu den Ursachen. Symptome nicht auf die leichte Schulter nehmen„Während ein zu hoher Blutdruck häufig nur durch das Messen erkannt wird, treten bei vielen Herzerkrankungen Symptome auf, die die Patienten selbst bemerken. Schmerzen im Brustkorb, die bis in Rücken oder Arme ausstrahlen können, Herzrasen, Enge der Brust („Angina Pectoris“), Atemnot bei Belastungen, Leistungsverlust mit Müdigkeit und Schwächegefühl sowie schwerwiegende Herzrhythmusstörungen gehören dazu. Die Liste der dann in Frage kommenden Herzerkrankungen ist lang. Einige sind zudem akut lebensbedrohend und erfordern eine Behandlung durch den Notarzt, zum Beispiel Herzinfarkt und kardiogener Schock“, heißt es in der Ankündigung der Helios-Klinik.

Und weiter: „Jeder Einzelne kann selbst daran arbeiten, das eigene Herzinfarktrisiko zu senken. Doch im Notfall muss schnell gehandelt werden. Schmerzen im Brustkorb, die länger als fünf Minuten anhalten und auch in Arme, Schultern, Hals und Oberbauch ausstrahlen können, ein Engegefühl im Brustkorb, oftmals verbunden mit Luftnot, Übelkeit, manchmal auch Erbrechen, sind starke Hinweise auf einen Herzinfarkt. In solch einem Fall ist Eile geboten. Über die Notrufnummer 112 sollte sofort der Notarzt angefordert werden. Je schneller der Betroffene professionelle Hilfe erhält, desto größer ist die Chance, dass das Herz keinen großen Schaden nimmt. “

Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos und findet im Großen Saal der HELIOS Klinik Attendorn statt (Hohler Weg 9, 57439 Attendorn).
(LP)

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