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Attendorn, 15.11.2021

Kinderwald in der Hansestadt

Attendorner Kindergartenkindern wird der Wald nähergebracht

Zeigten den Kindern der DRK-Kindertagesstätte Sternenland den Wald (von links): Anja Fuchs (Frauenunion), Cornelia Zwar (Grüne), Theresia Wurm (NABU), Chiara Sopert (Stadt Attendorn) und Laura Ottersbach (Erzieherin).
Zeigten den Kindern der DRK-Kindertagesstätte Sternenland den Wald (von links): Anja Fuchs (Frauenunion), Cornelia Zwar (Grüne), Theresia Wurm (NABU), Chiara Sopert (Stadt Attendorn) und Laura Ottersbach (Erzieherin).
Adam Fox
Attendorn. Östlich des Feuerplatzes der Attendorner Waterpoote entsteht ein ca. ein bis zwei Hektar großer Bürgerwald. Jeder, der will, kann für 10 Euro pro Pflanze zur Wiederaufforstung beitragen. In diesem Bereich soll auch ein Kinderwald entstehen, bei dem Kinder Saatgut sammeln und junge Bäume anpflanzen.

Den Auftakt machte am Montag, 15. November, der DRK-Kindergarten Sternenland. Der Vorschulgruppe, bestehend aus elf fünf und sechs Jahre alten Kindern, konnte man sichtlich anmerken, dass sie sich auf den Ausflug freuen. Die Kinder scheuten weder die matschigen Verhältnisse noch die frischen Temperaturen. „Wir gehen bei Wind und Wetter raus“, so Erzieherin Laura Ottersbach.

Die Idee bzw. der Impuls, den Kindern den Wald näherzubringen, kam von einem gebürtigen Stadtkind. Anja Fuchs (Frauenunion), die in Dortmund aufgewachsen und vor langer Zeit nach Attendorn gezogen ist, stellte fest: „Im Ruhrgebiet wird der Wald immer kleingeredet. Vermutlich auch deshalb, weil es ihn nicht in dieser Anzahl gibt wie hier. Der Wald im Sauerland ist schön und ein Riesenkapital.“

Spielerisch Wissen vermitteln

Von der Aktion überzeugt werden konnte auch die Stadt Attendorn, die nicht nur den Kinderwald initiiert, sondern auch die einzelnen Kindergärten für das Projekt gewonnen hat. Insbesondere Chiara Sopart und Martin Pflückebaum vom Umweltamt haben sich für dieses Projekt stark gemacht.


Für die Wissensvermittlung konnte eine Wald-Expertin gewonnen werden. Theresia Wurm, Beisitzerin im NABU Kreis Olpe, vermittelte den Kindern auf spielerische Art und Weise Wissen zum Thema Wald.

Theresia Wurm zeigte den Kindern das Facettenreichtum des Waldes.

„Warum hat die Baumrinde Löcher und welches Tier könnte diese verursacht haben?“, wollte Wurm von den Kindern wissen. Einen bunten Strauß an Antworten hatten die Kinder parat. Letztendlich sollte sich „Specht“ als richtige Antwort erweisen.

Wildschweine sind menschenscheu

Aber auch über Wildschweine und Eichhörnchen referierte Wurm. Erstere seien sehr menschenscheue Tiere. Die Eichhörnchen hingegen müssten für den langen Winter Vorräte sammeln. Spielerisch wurde Saatgut in Form von Nüssen verstreut, auf dessen Suche sich die Kinder begaben.

Der Kindergarten Sternenland wird nicht der einzige bleiben, der sich an der Aktion beteiligen wird. Acht weitere Kindergärten werden in den kommenden Wochen teilnehmen. Somit sind die Attendorner Kinder beim Thema Wald bestens im Bilde. Und können dann in ein paar Jahren – bei hoher Spendenbereitschaft der Erwachsenen und dem eigenen Pflanzen der Bäume – auf eine schöne wiederaufgeforstete Fläche schauen.

Ein Artikel von Adam Fox

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