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Attendorn, 01. April 2018

Rezertifizierung an der Helios-Klinik

Attendorner Endoskopie ist durch den TÜV

Führten gemeinsam die Überprüfung durch: (von links) das Team der Endoskopie, vertreten durch Sigrid Teipel, Bozena Bocianowski, Maria Gonzales, Krankenhaushygieniker Stefan Lorenz, QM-Spezialistin Dr. Kirstin Boerchers, Chefarzt Dr. Martin Vielhauer, Dennis Hartmann, Auditor von TÜV NORD, Susanne Schnepper, Leitung der Interdisziplinären Funktionseinheit, sowie Geschäftsführer Tobias Hindermann (hinten).
Führten gemeinsam die Überprüfung durch: (von links) das Team der Endoskopie, vertreten durch Sigrid Teipel, Bozena Bocianowski, Maria Gonzales, Krankenhaushygieniker Stefan Lorenz, QM-Spezialistin Dr. Kirstin Boerchers, Chefarzt Dr. Martin Vielhauer, Dennis Hartmann, Auditor von TÜV NORD, Susanne Schnepper, Leitung der Interdisziplinären Funktionseinheit, sowie Geschäftsführer Tobias Hindermann (hinten).
Foto: Helios
Attendorn. Auditor Dennis Hartmann vom TÜV Nord hat der Attendorner Endoskopie und damit dem Team um Susanne Schnepper und Chefarzt Dr. med. Martin Vielhauer  an der Helios-Klinik zum Abschluss der diesjährigen Prüfung eine hervorragende Qualität bescheinigt.

Hartmann stellte bei allen beteiligten Mitarbeitern - dazu gehören auch Krankenhaushygiene, internes Qualitätsmanagement oder Medizintechnik - eine große Offenheit für Qualität und den Willen fest, sich „in die Tiefe auditieren“ zu lassen. Beanstandungen gab es keine. Und das, obwohl eine neue ISO-Norm seit dem letzten Jahr die Latte noch ein weniger höher legt. Überprüfung der medizinischen Abläufe Qualitätsmanagement, das ist die laufende Überprüfung aller medizinischen Abläufe, von der Aufnahme über die Diagnostik und Behandlung bis hin zu Entlassungsplanung und Nachsorge. Die Grundidee: Wer als Patient eine zertifizierte Einrichtung aufsucht - wie etwa die Endoskopie-Abteilung an der Helios Klinik Attendorn - soll sich sicher sein können, die höchstmögliche Behandlungsqualität vorzufinden.

Alle Abläufe werden jährlich von unabhängigen Prüfstellen überprüft, eventuelle Defizite gemeinsam aufgedeckt und in der Umsetzung wird die Qualität der Abteilung somit immer weiter optimiert. Hier leistet der TÜV – ähnlich, wie man es vom Auto kennt – die unabhängige Überprüfung aller Funktionen. Im Falle der Endoskopie bedeutet dies zwei Tage intensiver Zusammenarbeit, die Durchsicht vieler Akten und Prozesse, an deren Ende das eindeutige Fazit von Dennis Hartmann steht: „Machen Sie weiter so!“ Gründung eines Reflux-Zentrums als neues Projekt Das hohe Qualitätsniveau soll natürlich gehalten werden, aber man wolle auch neue Angebote für die Patienten entwickeln, erklärte Dr. Vielhauer im Ausblick. Er und seine Mitarbeiter sind dabei, ein interdisziplinäres Zentrum zur Behandlung von Reflux-Erkrankungen zu gründen, das den gleichen Qualitätskriterien unterliegt wie die Endoskopie.

„Reflux, also die dauernde Belastung der Speiseröhre durch aufsteigende Magensäure mit ihren diversen Folgeerkrankungen, ist zu einer Volkskrankheit geworden, der man nicht langfristig mit Säureblockern entgegenwirken sollte, da diese Nebenwirkungen haben können. Die Erkrankung kann verschieden Ursachen haben, auf die die Behandlung abgestimmt werden muss. Wir wollen unseren Patienten in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten ein spezialisiertes Behandlungsspektrum anbieten“, so Dr. Vielhauer, der gemeinsam mit seinem Leitenden Oberarzt Privatdozent Dr. Thomas Schmidt, einem ausgewiesenen Reflux-Experten, die Gründung des Zentrums vorantreibt.
(LP)

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