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Attendorn, 19.11.2020

Gebäude wird komplett abgerissen

Alter Bahnhof Attendorn braucht einen neuen Namen - Bürger sind gefragt

Die Mitglieder des Attendorner Stadtrates stimmten dem Abriss der Gaststätte zu. 
Die Mitglieder des Attendorner Stadtrates stimmten dem Abriss der Gaststätte zu. 
Nicole Voss
Attendorn. Planänderung bei der Sanierung des Alten Bahnhofs in Attendorn: Der Stadtrat hat am Mittwoch, 18. November, in seiner Sitzung entschieden, das vorhandene Gebäude komplett abzureißen und nicht, wie vorher geplant, die Gaststätte zu erhalten.

Eigentlich war geplant, nur den Teil des Bahnhofs abzureißen, in dem die Bürgerbegegnungsttätte und das Jugendzentrum einziehen sollen. Nötig wird der komplette Abriss des Gebäudes durch statische Probleme, die im Vorfeld übersehen wurden. Dem Statiker und dem Bodengutachter war nicht bekannt, dass die vorhandene Teilunterkellerung um ca. einen Meter nach unten geführt werden muss, um die entsprechende Kellerhöhe zu erreichen.

Bürgermeister Christian Pospischil räumte Fehler ein, die im Vorfeld übersehen worden seien. Das Stadtoberhaupt betonte, dass der Neubau im festgelegten Kostenrahmen realisierbar sei, wenn die Gaststätte abgerissen werde.

Sanierung komplizierter 

Eine Sanierung wäre deutlich komplizierter und würde mehrere Monate länger dauern. Laut der bereits unterzeichneten Verträge müssen die Gastronomie und das Jugendzentrum im Januar 2022 bezugsfertig fertiggestellt sein. Bauleiter Förster fügte hinzu, dass eine Unterfangung bei der Unterkellerung, auch auf Grund des nicht einhaltbaren Abstandes zur Gashochdruckleitung und zu den Schienen, nicht realisierbar sei. 


Der Rat stimmte auch einem Wettbewerb zur neuen Namensgebung zu. Birgit Haberhauer-Kuschel, CDU-Fraktionsvorsitzende: „Wenn nicht ein Stein bleibt, ist es nicht mehr angemessen, vom Alten Bahnhof zu sprechen.“ Zu dem stellte die Fraktionsvorsitzende den Antrag, dass der Stadtrat in jedem Sitzungsblock über den Fortschritt der Arbeiten auf dem Laufenden gehalten werde.

Nicht ohne Kritik

Die vorangegangene Diskussion verlief nicht ganz ohne Kritik. SPD-Fraktionsvorsitzender Uli Bock kam laut eigener Aussage ins Grübeln, dass derartige Begebenheiten nicht im Vorfeld erkannt worden seien. Ferner kritisierte Uli Bock unzureichende Informationen an die Stadtverordneten. Dem gänzlichen Neubau stimmte der Fraktionsvorsitzende zu: „Die SPD steht zum Alten Bahnhof, auch wenn es kein Alter Bahnhof mehr ist.“

Jürgen Tischbiereck (SPD) beschwichtigte: „Wir können froh sein, dass die Verwaltung das jetzt festgestellt hat.“   Ralf Warias (FDP): „Das ist eine unschöne Entwicklung. Ich hatte schon in der vorletzten Legislaturperiode auf das Kostenrisiko einer Sanierung hingewiesen und einen Abriss ins Gespräch gebracht. Hätte man das sorgfältiger geprüft, wäre in einem neuen Bürgerhaus bis heute schon so manches Mal getanzt worden. “

Alte Schmuckstücke erhalten

Wendelin Heinemann (Grüne) regte an, Dinge, die eine Verbindung zum Alten Bahnhof haben (Fenster, Türen, Holztheke), zu erhalten und zu sichern und an anderer Stelle „glänzen“ zu lassen. Dafür beantragte der Grünen Politiker 4.000 Euro, die vom Rat genehmigt wurden.  

Ein Artikel von Nicole Voss

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