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Attendorn, 15. Oktober 2016

Kinder machen Zirkus

200 Kinder üben Vorstellungen ein

Kinder machen Zirkus
Foto: Barbara Sander-Graetz
Helden. Es riecht nach Zuckerwatte und Popcorn. Die gibt es in der Pause der Zirkusvorstellung, denn seit einer Woche ist der Zirkus in der Stadt oder besser gesagt im Ort. Schon von weitem sind die beiden gelb-grünen Zirkuszelte gegenüber der Schützenhalle in Helden zu erkennen. Die gehören dem Zirkus Rondel der Familie Ortmann. Aber hier gibt es nicht das normale Zirkusprogramm zusehen, sondern Kinder aus Attendorn und Umgebung üben eine Woche für ihren großen Auftritt in der Manage.

Wie all die Jahre haben sich auch in  diesem Jahr wieder rund 200 Jungen und Mädchen beim Kinderzirkusprojekt des JuZ angemeldet. Seit zwölf Jahren gibt es dieses Erfolgsangebot. Wenn sich die Kids anmelden können, geht es schnell. Innerhalb kürzester Zeit sind alle Plätze belegt. Manche sind seit Jahren dabei und nach ihrer „aktiven Laufbahn“ in der Manage werden sie Betreuer für den Nachwuchs. Zirkus verbindet.  Los ging das Zirkusprogramm  am Montag, dem ersten Ferientag. Am Vormittag trafen  sich die Kinder zum ersten Mal und lernten in einer vom Zirkus gegebenen Vorstellung die einzelnen artistischen Darbietungen kennen. Je nach Neigung entschieden sich die Kinder, in welcher Gruppe sie ihr Training aufnehmen wollten, das noch am gleichen Tag begann. Zahlreiche Nummern eingeübt Von Dienstag bis Donnerstag übten die Kinder vor- und nachmittags in den verschiedenen Gruppen im Zirkuszelt und im Vorzelt. Die Programmauswahl ist breit gestreut und somit für jeden etwas dabei. Ob die heiß begehrte Trapeznummer, Dressur mit Ponys, Ziegen und Tauben oder die Fakire, Jongleure, Artisten und  Seiltänzer, sowie die sieben Zwerge, für jeden ist das Passende dabei. Nicht zu vergessen, die magische  Poi-Vorführung. Hier werden  zwei Leuchtkörpern mit Fingerschlaufen durch je ein Seil miteinander verbunden. Beim Auftritt wird in jeder Hand ein Poi durch Ausnutzung der Zentrifugalkraftals Schwarzlichttheaterin möglichst abwechslungsreichen Kreisbahnen um den Körper geschwungen.   Wer nicht für seinen Auftritt übte, konnte das reichhaltige Rahmenprogramm nutzen. Die Kinder konnten zum Basteln, Malen oder Spielen kommen. Mit zwei Galaveranstaltungen am Freitag und Samstag endete die diesjährige Zirkuswoche in Helden.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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