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Attendorn, 09.03.2021

Verschiedene Gründe sprechen dagegen

15 Attendorner Bushaltestellen werden nicht barrierefrei ausgebaut

Die Bushaltestelle Ennest Holzweg gehört zu den Haltestellen, die nicht barrierefrei ausgebaut werden soll.
Die Bushaltestelle Ennest Holzweg gehört zu den Haltestellen, die nicht barrierefrei ausgebaut werden soll.
Adam Fox
Attendorn. Topographische Gegebenheiten, wirtschaftliche Unverhältnismäßigkeit oder eine zu geringe Nachfrage: Bei den meisten der 15 Attendorner Bushaltestellen führen ein oder mehrere dieser Gründe dazu, dass ein barrierefreier Ausbau nicht erfolgen wird. Der Ausschuss für Planen, Bauen, Klima- und Umweltschutz (PBKU) beschloss diese in seiner Ausschusssitzung am Montag, 8. März.

Die Hansestadt Attendorn hat seit dem Jahr 2014 rund 950.000 Euro in die Hand genommen und den barrierefreien Ausbau von 106 Bushaltestellen umgesetzt. Bezuschusst wurde der Ausbau vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) mit 90 Prozent der Gesamtsumme.

Sechs weitere sollen folgen: jeweils drei Haltestellen im Jahr 2022 (Windhausen einwärts und auswärts sowie Rieflinghausen einwärts) und im Jahr 2023 (Sonnenschule und Neubaugebiet Neu-Listernohl einwärts und auswärts). Somit würde sich die Zahl der barrierefreien Bushaltestellen auf 112 erhöhen, was bei insgesamt 129 Bushaltestellen einer barrierefreien Quote von rund 87 Prozent entspricht.

Die Haltestellen im Überblick

Während der barrierefreie Ausbau der beiden Haltestellen in Attendorn-Lichtringhausen zurückgestellt und im Zuge der Erneuerung der Landstraße 697, voraussichtlich 2024, umgesetzt wird, wird es bei den anderen Haltestellen keinen barrierefreien Ausbau geben. Die Attendorner Haltestellen im Überblick:

  • Abzweigung Berlinghausen (Anzahl 2),
  • Hofkühl (Anzahl 2),
  • Firma-Bilsing (wurde aufgegeben),
  • Waldenburger Weg,
  • Röllecken in der Schlade,
  • Abzweigung Ebberg (Ebbelinghagen),
  • Abzweigung Sellenrade (bei Beukenbeul),
  • Ebblinghagen,
  • Ennest Abzw. Holzweg,
  • Ennest Mühlhardt,
  • Weschede (Anzahl 2) und
  • Ennest Holzweger Straße.

Das Tiefbauamt zeigte sich mit der erreichten Quote zufrieden. „Viele andere Kommunen hinken mit dem Ausbau barrierefreier Haltestellen zurück“, so Michael Koch, Amtsleiter Tiefbauamt. Ausschussmitglied Matthias Pröll (Grüne) zeigte sich hingegen wenig begeistert vom Beschluss. Ein schlecht ausgebauter ÖPNV sei kein Grund nicht weiter daran festzuhalten, die verbliebenen Haltestellen barrierefrei auszubauen.

Ein Artikel von Adam Fox

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