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Wenden, 09. Januar 2018

Vierstündiges Programm bietet beste Unterhaltung

25 Jahre Sportlerball: FSV zündet Jubiläums-Feuerwerk

Da gab es kein Halten mehr: Das tolle Programm sorgte in der Turnhalle für Begeisterungsstürme.
Da gab es kein Halten mehr: Das tolle Programm sorgte in der Turnhalle für Begeisterungsstürme.
Foto: Hermann Roß/FSV Gerlingen
Gerlingen. Zum 25. Mal hatte der FSV Gerlingen am Samstag, 6. Januar, zum traditionellen Sportlerball in die Turnhalle der Grundschule eingeladen. In der ausverkauften Halle wurde den Gästen ein Jubiläumsprogramm geboten, das beste Unterhaltung garantierte und keine Wünsche offen ließ.

Dass ein Selbstläufer – und das ist der Ball nach 25 Jahren – noch optimiert werden kann, zeigten die verantwortlichen Organisatoren des FSV eindrucksvoll. „Uns ist schon etwas Besonderes gelungen“, war sich Vorstandsmitglied und Mitorganisator Christian Zwiener kurz vor Programmbeginn sicher. Damit lag er richtig. Denn was Christian und seine Mitstreiter Guido Stracke, Max Goffart, Reinhard Luke und viele andere fleißige Helfer auf die Beine gestellt hatten, konnte sich sehen lassen und war dem besonderen Anlass durchaus angemessen. Aufwändige Dekoration Das begann mit der aufwändigen Dekoration der Gerlinger Turnhalle, in der nichts mehr an eine Sportstätte erinnerte, über ein tolles Programm mit verschiedenen Top-Acts bis hin zum eleganten Outfit der Moderatoren im Stil der 30er-Jahre. Die Vereinsspitze Jürgen Pechmann und Hans-Peter Moser führte gewohnt souverän durch das vierstündige Jubiläumsprogramm. Beide hatten sich besonders in Schale geworfen.

Vor Programmbeginn wurde ein Mann von den beiden Vorsitzenden geehrt, „der sich um den Sportlerball in besonderer Weise verdient gemacht hat, ohne den es diesen Ball heute nicht gäbe“, so Jürgen Pechmann. Hubertus Zielenbach hatte vor 25 Jahren die Idee, oder besser gesagt sich in den Kopf gesetzt, zur Förderung des Vereinslebens, aber auch zur Beschaffung finanzieller Mittel aus dem Erlös der Veranstaltung einen Sportlerball ins Leben zu rufen. „Huppes“ und seine Mitstreiter setzten sich durch Die Widerstände waren groß und mit den Erlösen sah es in den ersten Jahren auch nicht rosig aus. Dennoch haben „Huppes“ und seine Mitstreiter sich durchgesetzt und über die Jahre mit vielen Helfern heute ein gesellschaftliches Ereignis auf die Beine gestellt, das weit über die Grenzen Gerlingens hinaus bekannt ist, wie die zahlreichen auswärtigen Besucher zeigen.

Den Auftakt zu einem bunten Programm machten traditionell die Blauen Funken 1892 des Karnevalvereins Schönau/Altenwenden, das karnevalistische Aushängeschild in der Gemeinde Wenden, die bereits seit über zehn Jahren regelmäßig den Sportlerball eröffnen. Nach einigen spektakulären Gardetänzen und Zugaben wurde die Gruppe um Andre Arenz und die Trainerinnen der Garde mit lang anhaltendem Applaus belohnt. Die Ziehung der Saalverlosung, eine kleine Tombola mit den Nummern der Eintrittskarten, setzte das Programm fort, bevor der erste Top-Act auf Bühne kam. Das Duo Rollecsos zeigte Leiterakrobatik der Extraklasse. Die beiden Artisten begeisterten die Besucher mit Akrobatik auf höchstem Niveau.

Weiter ging die Show mit einem Auftritt von Miss Starlight, einem professionellen Travestie-Duo, das die Besucher bestens unterhielt. Für Spannung unter den Gästen sorgte anschließend die Ziehung der Hauptpreise für die große Tombola. Richtig still wurde es in der Halle, als Jürgen Pechmann die Los-Nummern der sechs Hauptpreise mit dem Spitzenpreis von 500 Euro bekannt gab. Alle Gewinn-Nummern der knapp 200 Preise gibt es auf der Homepage des FSV. Funkengarde Helden Musikalisch ging es weiter mit dem Auftritt der Funkengarde Helden, die ebenfalls seit Jahren das Programm des Sportlerballs bereichert und beim Jubiläumsball nicht fehlen durfte. Unter dem Applaus der Zuschauer zeigten die Tänzerinnen unter der Leitung von Kathi Menke, Luisa Gabriel und Isabell Marburger ihr aktuelles Programm.

Zwei weitere Auftritte des Duos Rollecsos mit einer akrobatischen Rollschuhnummer auf einer nur zwei Meter Durchmesser großen Fläche und dem Travestie-Duo gingen dem lang erwarteten Auftritt des Herzblatt-Teams voraus. Herzblatt-Team zieht alle Register Die Theater- und Comedy-Truppe des FSV ist ebenfalls seit 25 Jahren fester Bestandteil des Bühnenprogramms. War es in den Anfangsjahren Klaus „Erbse“ Rademacher, der bis vor drei Jahren die Gruppe leitete, ist es jetzt Stefan Büdenbender, der sich mit seinen Jungs immer etwas Neues ausdenkt und für beste Unterhaltung sorgt. Als „der Büdi“ und seine Jungs die Bühne stürmten, gab es für die Zuschauer kein Halten mehr. Marco Gudelius, Steffen Menne, Claus Wacker, Thomas Gonschior und Michael Brüser legten eine Tanz- und Instrumentalshow auf die Bühne, die sich sehen lassen konnte. Den Auftakt machte ein Dance Battle, ein musikalischer Wettstreit, in dem zwei auffallend grell kostümierte Gruppen zu fetziger Musik tanzten und um die Gunst des Publikums buhlten. Seinen viel bejubelten Auftritt schloss das Herzblatt-Team mit einer Instrumentalparodie ab, die nahtlos in den abschließenden Tanzabend überleitete. Die Zuschauer wurden zum Abschluss Bestandteil des Programms, als die aktiven Musiker sie auf die Bühne holten und das gesellige Treiben für alle eröffneten. Viele Ehemalige dabei Rundum zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen des FSV Gerlingen mit dem Ablauf des Jubiläumsballs. „Es ist die gelungene Mischung aus jungen und älteren Besuchern, die der Veranstaltung seit Jahren die Treue halten und damit zum Erfolg für den FSV beitragen“, so der Vorsitzende und Moderator Jürgen Pechmann. „Wir freuen uns auch jedes Jahr, viele ehemalige Spieler zum Sportlerball begrüßen zu können, die unsere Veranstaltung nutzen, um Kontakt zum Verein und zu alten Weggefährten zu pflegen“, so der FSV-Chef weiter.

Sein besonderer Dank galt den eingangs bereits genannten Organisatoren und fleißigen Helfern des Vereins, insbesondere den Spielern der beiden Seniorenmannschaften, die einen organisatorischen Kraftakt mit dem Auf- und Abbau der Dekorationen und Bühnentechnik zu bewältigen hatten. Schließlich war am folgenden Montag wieder Schulbeginn und in der Turnhallte durfte nichts mehr an den festlichen Abend in der Gerlinger Turnhalle erinnern.
Ein Artikel von Hermann Roß

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