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Lokalsport, 19. Juli 2017

Triathlon-Verbandsliga

TV Attendorn sorgt für Sensation: Aufsteiger belegt Platz eins

Triathlon: Aufsteiger TV Attendorn sorgt in der Verbandsliga für Furore
Foto: privat
Attendorn. Sie mussten schon zweimal auf die Ergebnisliste schauen, um zu verstehen, was sich da gerade abgespielte. Als Meister der Landesliga waren die Attendorner Triathleten in der vergangenen Saison direkt in die Verbandsliga aufgestiegen, und diese wollten sie zunächst auch nur halten. Nicht abzusteigen, lautete die Zielvorgabe für die Jahresplanung. Nun stehen sie nach drei von vier Rennwochenenden völlig überraschend auf Rang eins.

„Es lief einfach alles“, lautete der Kommentar von Youngster Daniel Kaufmann. Der 19-Jährige hatte zuvor einen starken Wettkampf hingelegt und gemeinsam mit seinem Mannschaftskollegen Max Zbonca zeitgleich als Erster die Ziellinie im Altenaer Freibadgelände überquert. Hier fand der dritte Saisonwettkampf statt. 

Mit Zeiten knapp über den Sieben-Minuten-Marken legten die beiden bereits über 500 Meter Schwimmen die Grundlagen. Kaufmann überraschte vor allem im Laufen über 5000 Meter und fuhr damit wichtige Punkte für die Ligawertung ein. Lothar Fischer neu im Team „Max ist zudem momentan in Topform, das hat er bereits in Hagen, Kamen und beim Marathon unter Beweis gestellt“, kommentierte Uli Selter, der als Betreuer an der Strecke stand. Sichtlich zufrieden zeigte sich auch Sohn Benjamin. Er erreichte als Dritter aus dem Hansestädter Bigge-Energie-Team das Ziel - und das mitten in seiner entscheidenden Klausurphase. „Ich musste sehen, was geht, und bin einfach nur glücklich über unsere tolle Mannschaftsleistung und meinen eigenen Beitrag dazu“, lautete sein knappes Resümee.

Zur starken Mannschaftsleistung beigetragen hatte zudem ein Neuling im Team: Lothar Fischer, mit 49 Jahren mehr als doppelt so alt wie seine Mitstreiter, zeigte sich von seiner besten Seite und konnte mit einem 34. Rang maßgeblich zum Gesamtsieg beitragen. Platz eins für Andreas Löbbert Vor allem auf der Laufstrecke gelang ihm nach kräfteraubendem Schwimmen und anspruchsvoller Radstrecke immerhin noch eine 21er Zeit über die hügeligen fünf Kilometer rund um das Altenaer Freibadgelände.

Mit nur wenigen Teilnehmern im offenen Feld außerhalb des spannenden Ligarennens konnten sich die weiteren Tri-Time-Athleten messen. Andreas Löbbert war dabei der Schnellste über die Volksdistanz. Seine 1:28,10 Stunden bedeuteten Rang elf im Gesamtklassement und sicherten ihm zudem Platz eins in der AK 30. Silber für Ulrike Pagon Als schnellste Dame erwies sich Ulrike Pagon. „Silber“ hieß es am Ende für sie in der AK 50. Ihre Zeit von 1:52,40 Stunde bedeutete gleichzeitig Rang neun im Gesamtfeld. Einen Platz dahinter erreichte Manuela Fischer das Ziel. Die Quereinsteigerin (2:03,53 Stunde) war zugleich die Tagessiegerin der AK 45.

Doppelt so lang auf äußerst anspruchsvollem Niveau war die Vorgabe von Yvonne Fischer. Mit ihren 3:16,49 Stunden stand sie am Ende als dritte Frau der Gesamtwertung ganz oben auf dem Altersklassenpodest der AK 20. Genau dort fand sich auch Ernst Klein wieder. In der AK 55 bescherten ihm seine 2:44,24 Stunden nicht nur den fünften Gesamtrang, sondern auch den begehrten Platz ganz oben auf dem Treppchen. Zweimal Silber Gleich daneben durfte bei der Siegerehrung der Chef des Attendorner TV, Andreas Ufer, stehen. Mit 3:09,49 Stunden konnte er am Ende Platz zwei für sich verbuchen. Ebenfalls „Silber“ heimste Mario Kaufmann ein. Vor allem seine starke Schwimmleistung sorgte für die Gesamtzeit von 3:00:40 Stunden und damit auch den elften Gesamteinlauf.
(LP)

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