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Lokalsport, 27. November 2017

Trainer zeigen sich mit den Leistungen zufrieden

Turn-Mädchen des TV Laki starten zum letzten Wettkampf

Die Langeneier Turn-Mädchen: (von vorne links) Florentine Püttmann, Greta Friedhoff, Leni Hebbeker, Elina Padt, (2. Reihe) Paula Arens, Lenia Hille, Isabella Konstantinidis, Helena von Schledorn, Sarah Schiller, (3. Reihe) Anne
Friedhoff, Alina Wüllner.
Die Langeneier Turn-Mädchen: (von vorne links) Florentine Püttmann, Greta Friedhoff, Leni Hebbeker, Elina Padt, (2. Reihe) Paula Arens, Lenia Hille, Isabella Konstantinidis, Helena von Schledorn, Sarah Schiller, (3. Reihe) Anne Friedhoff, Alina Wüllner.
Foto: privat
Langenei. Die Turn-Mädchen des TV Langenei-Kickenbach sind zum zweiten und letzten Wettkampf der Bezirksliga in der eigenen Halle gegen sechs andere Mannschaften aus dem Turnbezirk Olpe gestartet.

Die „junge“ Mannschaft (TV Laki 3) mit Elina Padt, Leni Hebbekker, Isabella Konstantinidis, Florentina Püttmann, Greta Friedhoff und Helena von Schledorn zeigte tolle Leistungen und konnte sich im Vergleich zum ersten Wettkampf vom letzten Platz um einen Platz verbessern.

Nach wie vor (und somit das große Ziel fürs nächste Jahr) ist der „Sprung“ das große Manko, da die jungen Mädels fast ausschließlich Hocken statt Überschläge springen. Am Barren konnten sie schon drei Mannschaften hinter sich lassen, was vor allem auf die sauber ausgeführten Übungen von Isabella und Florentine zurück zu führen ist. Gute Leistungen am Balken Am Balken blieben Isabella, Helena und Elina „oben“ und hatten die vollen Grundanforderungen erfüllt, so dass sie sogar an ihren „alten“ Vereinskolleginnen punktemäßig an diesem Gerät vorbeizogen. Am Boden stach wiederholt Elina mit tollem Ausdruck und sauberer Ausführung hervor und zeigte, dass sie mit den stärksten an diesem Gerät mithalten kann. Ausfälle bei der älteren Mannschaft Bei der älteren Mannschaft (TV Laki 2) fielen leider kurzfristig Olivia Friedhoff und Anne Friedhoff aus. Anne stürzte noch im letzten Training vorm Wettkampf auf den Nacken und konnte daher nur am Barren starten. Sie unterstützte damit Paula Arens, Lenia Hille, Sarah Schiller und Alina Wüllner. Anne und Olivia sind beide gute Vierkämpferinnen, insbesondere aber am Balken und Boden sehr stark. Für sie einspringen mussten somit kurzfristig Lenia Hille und Sarah Schiller, und das ohne Balkentraining, da sich die beiden eher auf die anderen Geräte konzentrieren.

Los ging es aber am Sprung. Hier zeigte Paula Arens nach längerer Blockade, die sie im letzten Wettkampf noch den Sprung auslassen ließ, dass sie eine sehr starke Springerin ist. Auch Lenia und Sarah zeigten gute Sprünge. Somit betrug die Differenz zu den Gleidorfern an diesem Gerät nur einen Punkt. Im ersten Wettkampf betrug diese noch fünf Punkte und bedeutete die deutliche Entscheidung zwischen Platz 1 und 2. Kurzfristige Führung Am Barren zeigten die Mädels ihre volle Stärke, turnten alle sauber und flüssig durch und übernahmen mit diesen Leistungen kurzfristig die Führung. Am Balken turnte Paula wieder eine tolle Übung. Den Ersatzturnerinnen Sarah und Lenia fehlte es bedingt durch das fehlende Training sowohl an Schwierigkeiten als auch an Souveränität. Auch wenn beide für ihre Verhältnisse zufriedenstellend turnten, gingen für die Mannschaft wichtige Punkte im Kampf um Platz 1 verloren.

Am Boden turnten alle vier Turnerinnen gute, saubere Übungen. Aber auch hier bemerkte man das Fehlen insbesondere von Anne, die normalerweise eine hochwertige und auf den Punkt geturnte Übung zeigt. Fehlerfreier Wettkampf Bei der Siegerehrung konnte sich Paula über ihren zweiten Platz in der Einzelwertung freuen, verdientermaßen durch einen durchweg fehlerfreien Wettkampf mit hohen Anforderungen. Mit dem ebenfalls tollen zweiten Platz in der Mannschaftswertung sowohl des zweiten Wettkampftages als auch in der Gesamtwertung mussten die Mädels des TV Laki den Gleidorfern den Gewinn des Ligapokals, der erstmals als Wanderpokal überreicht wurde, überlassen.

Trainer Markus Timme und Steffi Schröder sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn die Mädels wohl vorher doch mit dem Pokal geliebäugelt hatten. „Solche Personalausfälle passieren nun mal, auch bei den anderen Mannschaften. Für diese Umstände haben alle Mädels tolle Leistungen gezeigt und dafür den zweiten Platz souverän gehalten. Für uns als Trainer zeigt dies nur, dass man kein Gerät im Training vernachlässigen sollte, denn dann kann man in solchen Situationen flexibler und souveräner reagieren.“
(LP)

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