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Lokalsport, 15. April 2018

600 Radfahrer in Saalhausen

„Shark Attack Bike-Festival“ verlangt Sportlern viel ab

Der Start zum Highlight am Sonntag: Das international und prominent besetzte Elite-Rennen der Herren.
Der Start zum Highlight am Sonntag: Das international und prominent besetzte Elite-Rennen der Herren.
Fotos: Nils Dinkel
Saalhausen. Das alljährliche „Shark Attack Bike-Festival, hat am Wochenende, 14. und 15. April, wieder in Saalhausen stattgefunden. Ausgetragen wurden Cross-Country-Rennen, auf einer Streckenlänge von fünf Kilometern.

An den Wettkämpfen auf einem anspruchsvollen Rundkurs, mit steilen Downhills und Anstiegen, nahmen an beiden Tagen etwa 600 Radsportler teil. Ausgerichtet wurden Wettkämpfe für Jung und Alt, bei denen auch einige hiesige Akteure der Mountainbike-Abteilung des TSV  Saalhausen (Shark Attack) in die Pedale traten oder auch der zweite Lauf des 3-Nations-Cups.

Die Highlights in der Kategorie C2 wurden am Sonntag, 15. April, veranstaltet. Morgens startete das Rennen der Damen-Elite. Beste Frau des Tages war Elisabeth Brandau, die nach 1:34:54.81 Stunden die Ziellinie überquerte. Nach einer Zeit von 1:46:48.03 Stunden kam Sophie von Berswordt ins Ziel. Dritte wurde Anne Terpstra mit einer Zeit von 1:49:19.37 Stunden. Das Rennen erstreckte sich über fünf Runden. 80 Starter bei Herren-EliteNachmittags starteten die Herren, mit einem breiten Teilnehmerfeld. 80 Akteure, darunter die namhaften Sportler Wolfram Kurschat und Ben Zwiehoff. Zwiehoff ging als Favorit in das sechs Runden lange Rennen. Er kannte Teile der Strecke aus den Vorjahren und konnte sich schnell vorne festsetzen, musste sich am Ende jedoch mit Rang zwei und einer Zeit von 1:35:01.44 Stunden zufrieden geben.
Der Start der Herren-Elite am Kur- und Bürgerhaus in Saalhausen.
Auf Platz eins beendete Ruben Scheire nach einer Zeit von 1:34:49.46 Stunden das Rennen. Rang drei belegte Marc Bouwmeester (1:35:53.96 Stunden). Kurschat fuhr nach einer Zeit von 1:37:31.98 Stunden als Siebter über die Ziellinie.Zufriedenstellende BilanzThorsten Kathol, 1. Vorsitzender der Shark Attack Radsport-Abteilung Saalhausen, zeigte sich am Sonntagnachmittag zufrieden: „Trotz schlechten Wetters in den Morgenstunden beider Tage ist die Strecke in weiten Teilen abgetrocknet.“ Auch viele Fahrer hätten ihm ein positives Feedback gegeben. „Wir sind froh, dass trotz einer Konkurrenzveranstaltung in Italien einige Sportler an unserer Veranstaltung teilgenommen haben“, sagte Kathol.
Der Tracto- sowie der Sparkassendownhill und verwurzelte Anstiege verlangten den Radsportlern einiges ab.
Als Beispiele nannte er die Weltcup-Fahrerinnen Elisabeth Brandau und die Niederländerin Anne Terpstra sowie den aktuellen Weltcup-Führenden Ben Zwiehoff aus Essen. Dieser hatte bereits 2015 an der Deutschen Meisterschaft in Saalhausen teilgenommen und den Sieg knapp verfehlt.

Verletzungen seien nicht ausgeblieben, wie Kathol bestätigte. „Es hat einige Stürze gegeben, aber es blieb bei leichten Blessuren wie Schürfwunden.“ Erfolgreichste Teilnehmer des TSV Saalhausen waren Luisa Möser (zweiter Platz Fun Race) und Konrad Kalski (Platz fünf Schüler U13) sowie Mario Reichling als Erstplatzierter beim Senioren 1 Fun Race.

Das „Shark Attack Bike-Festival“ soll auch im Jahr 2019 wieder in Saalhausen ausgetragen werden. Der Verein hofft, dass die Rennen dann jedoch in der nächst höheren Klasse, in der Katergorie C1, ausgetragen werden. 
Ein Artikel von Nils Dinkel

Bildergalerie: „Shark Attack Bike-Festival“ verlangt Sportlern viel ab