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Lokalsport, 11. Juli 2020

Erfolg hängt nicht vom Tabellenplatz ab

SG Finnentrop/Bamenohl startet Oberliga-Training

Moritz Thöne (32) ist einer von acht Neuzugängen der SG Finnentrop/Bamenohl. Er gilt als Allrounder.
Moritz Thöne (32) ist einer von acht Neuzugängen der SG Finnentrop/Bamenohl. Er gilt als Allrounder.
Fotos: Nils Dinkel
Bamenohl. Sie wollen den sportlichen Größen auf den Schlips treten und sich in der Oberliga-Westfalen etablieren: Die SG Finnentrop/Bamenohl ist am Samstag, 11. Juli, in die Saisonvorbereitung gestartet. Die Kaderplanung ist insoweit abgeschlossen und die Behle-Elf bereit für den nächsten Meilenstein in der Vereinsgeschichte.

Urlaubsbedingt sind noch nicht alle Spieler auf dem Trainings-Gelände am Bamenohler Schloss eingetrudelt. Trotzdem will die SG Finnentrop/Bamenohl zum Start in die Oberliga fit sein. „Es ist eine ganz neue Liga für uns“, betont André Ruhrmann als sportlicher Leiter. Seine Vorfreude auf diese neue Aufgabe sei riesengroß.

In den vergangenen Wochen habe sich, unter anderem coronabedingt, im Hintergrund einiges abgespielt. Er ist froh, dass wieder Testspiele stattfinden können und Trainings mit bis zu 30 Akteuren auf und 100 Gäste um den Platz möglich sind.Fünftes Jahr für Ralf BehleDass die SG Finnentrop/Bamenohl es überhaupt soweit geschafft habe, liege unter anderem daran, dass der Verein seine Spieler lange binden könne und die Mannschaft in den vergangenen Jahren so gut miteinander harmoniert habe. Zur neuen Saison verzeichnet Trainer Ralf Behle, der ins fünfte Jahr geht, drei Abgänge und acht Neuzugänge. Der Kader fasst 25 Spieler.

Nach den Abgängen von Tim und Mike Schrage, denen der Verein nach eigenen Angaben gerne einen gebührenden Abschied ermöglicht hätte, sowie dem Wechsel von Kosta Papadopoulos, habe man sich in der Breite verstärkt.
Hintere Reihe von links: Ralf Behle, Moritz Dommes, Marcel Schmidt, Julian Scheppe, Simon Machula und André Ruhrmann.
Vordere Reihe von links: Moritz Thöne, Christian Pott-Mestre, Rafael Camprobin, Oguzhan Civelek und Laurits Strotmann.
Zur SG wechseln Gordon Meyer (19 Jahre; RV, RM) vom Hombrucher SV (U19), Marcel Schmidt (24 Jahre; IV) vom FC Arpe-Wormbach, Moritz Dommes (20 Jahre; ZM, IV) vom FC Langenei-Kickenbach, Julian Scheppe (29 Jahre, RM) vom SV Ottfingen, Moritz Thöne (32; ZM RM, LM) vom bisherigen Ligakonkurrenten FC Lennestadt sowie Rafael Camprobin (19 Jahre; OM, LM) vom MSV Duisburg (U19).

Zudem wird die SG um drei Talente aus der eigenen Jugend verstärkt: Laurits Strotmann (19 Jahre; ST), Oguzhan Civelek (19 Jahre, ZM) und Christian Pott-Mestre (19 Jahre, ST, OM).Marius Hilleke: Gegneranalyse und ScoutingVerglichen zur Vorsaison sei der Kader außerdem verjüngt worden, so Ruhrmann. Behle hat nun die Aufgabe ein Team zu formen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das gelingen kann. Als Co-Trainer stehen Behle Philip Hennes und Marius Hilleke zur Seite. Hillekes Schwerpunkte liegen bei der Gegneranalyse sowie im Scouting-Bereich. Behle sieht sich nicht als Erfolgs- sondern als Konzeptionstrainer, wobei die Entwicklung im Vordergrund stehe. So solle es auch bleiben. Er macht den Erfolg nicht von einem Tabellenplatz abhängig und wagte in dieser Hinsicht keine Prognose. Zur taktischen Ausrichtung sagte Behle:Ralf Behle hält an Bewährtem fest„Eigentlich machen wir nicht viel anders. Wir werden sicherlich an uns arbeiten, was Handlungsschnelligkeit, Spielschnelligkeit und Spielintelligenz angeht. Auch taktisch werden wir uns ein bisschen erweitern können, dadurch, dass sich die Struktur mit den Neuzugängen der Mannschaft ein bisschen ändert.“

Die SG sei dadurch ein bisschen variabler geworden. Er glaubt, dass sich die Mannschaft noch steigern lasse und hofft, dass das Verletzungspech ausbleibt. Behle sieht seine Mannschaft gut und breit aufgestellt.

André Ruhrmann sieht realistische Chancen für den Klassenerhalt. Er wünscht sich einen Saisonstart Anfang September. Natürlich mit Zuschauern in der H&R-Arena. Sonst könne es existenzbedrohend werden. Ruhrmann glaubt, dass sich die guten Zuschauerzahlen noch einmal erhöhen werden. Im Schnitt, so Co-Trainer Phillip Hennes, kommen pro Heimspiel 300 bis 400 Zuschauer ans Bamenohler Schloss.

„Wir wollen nach wie vor attraktiv spielen. Es wird jedoch eine größere Liga mit weniger Zeit“, betonte Ruhrmann. Dass der Oberliga-Aufstieg der SG eine besondere Bedeutung für die Region hat, unterstrich auch der ebenfalls anwesende Bürgermeister Dietmar Heß.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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