Nachrichten Sport
Lokalsport, 12. September 2016

Fußball-Westfalenliga Frauen: FC Finnentrop – DJK Arminia Ibbenbüren 0:3 (0:1)

Pleiteserie hält trotz Leistungssteigerung an

Die Fußballerinnen des FC Finnentrop (rote Trikots) legten einen starken ersten Durchgang hin, verließen den Platz am Ende aber wieder als Verlierer.
Die Fußballerinnen des FC Finnentrop (rote Trikots) legten einen starken ersten Durchgang hin, verließen den Platz am Ende aber wieder als Verlierer.
Foto: Matthias Gutwein
Finnentrop. Trotz deutlicher Leistungssteigerung standen die Fußballerinnen des FC Finnentrop am Ende wieder mit leeren Händen da: Die Mannschafft von Trainer Mentor Bujupaj unterlag der DJK Arminia Ibbenbüren am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasenplatz am Schulzentrum mit 0:3 (0:1). Es war die fünfte Niederlage im fünften Ligaspiel, der FC bleibt punktloses Schlusslicht der Westfalenliga.

Die Gastgeberinnen waren als klarer Underdog in die Partie gegen jetzigen Tabellenzweiten gegangen. Während die Finnentroperinnen die ersten vier Saisonspiele allesamt verloren hatten, wies Ibbenbüren mit neun Punkten aus drei Spielen eine blütenweiße Weste auf. Das vierte LIgaspiel der Mannschaft aus dem Kreis Steinfurt war aufgrund des DFB-Pokalspiels gegen den FFV Leipzig (5:1) verlegt worden

Entgegen der Erwartungen gingen die ersten zehn Minuten aber klar an den FC Finnentrop. Die Mannschaft von Trainer Mentor Bujupaj begann stark und kam über die rechte Außenbahn immer wieder bis zur gegnerischen Grundlinie durch. So hatte Elena Strautz in der starken Anfangsphase dann auch eine gute Möglichkeit zur 1:0-Führung, scheiterte aber an Ibbenbürens Torfrau Stefanie Kösters. Hochstein lässt zwei Chancen ungenutzt Anschließend kam dann die kalte Dusche für den FCF: Statt selbst in Führung zu gehen, kamen die Gäste in der 28. Minute zur 1:0-Führung durch Imke Eversmeyer. Sie schaltete nach einer kurzen Ecke und dem darauf folgenden Lattentreffer am schnellsten und schob zum 1:0 für die Arminia ein. Der FC zeigte sich zwar kurzzeitig geschockt, fing sich aber schnell wieder und hatte durch Eva Hochstein zwei gute Chancen zum Ausgleich – die aber leider ungenutzt blieben. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich der FCF nicht mehr ganz so kraftvoll und mutig wie vor der Pause, und Ibbenbüren nahm das Heft des Handelns in die Hand - zwar nicht zwingend und gefährlich vor dem Finnentroper Tor, aber dennoch Herr der Lage und mit deutlich mehr Spielkontrolle. Finnentrop versuchte es zwar immer wieder über die Außen, gefährlich für die Gäste wurde es aber eher selten. Distanzschuss bringt Gäste auf die Siegerstraße In der 66. Minute sorgte wiederum Imke Eversmeyer per Distanzschuss dann für das 2:0 und somit für eine Vorentscheidung. Die Finnentroperinnen hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen und zogen sich weiter zurück. Dana Gilhaus machte mit dem 3:0 in der 86. Minute dann auch alles klar für die Arminia.

„Das war heute eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den vorherigen Spielen. Das Ergebnis ist deutlich höher als es der Spielverlauf ausdrückt. Auf diese Leistung können und müssen wir in den kommenden Partien aufbauen“, so Finnentrops 1. Vorsitzender Engelbert Schulte.
FC Finnentrop
Tigges – Bathe, Jungermann (Becker), Brüggemann, Gutwein, Schulte (Baltes), Filter, Strautz, Hochstein, Gunkel, Camen
Ein Artikel von Franziska Menn

Bildergalerie: Pleiteserie hält trotz Leistungssteigerung an