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Lokalsport, 09.09.2021

Segelfliegen beim LSC Attendorn-Finnentrop

Leni ist mit 16 Jahren ganz schön „abgehoben“

Leni Wurm hat das Segelfliegen beim LSC Attendorn-Finnentrop für sich entdeckt.
Leni Wurm hat das Segelfliegen beim LSC Attendorn-Finnentrop für sich entdeckt.
privat
Heggen. „Heb’ ab, lerne Segelfliegen.“ Mit diesem Slogan wirbt der Luftsportclub (LSC) Attendorn-Finnentrop eum neue Flugschüler. Auch Leni Wurm hat dies im Sommer 2020 neugierig gemacht. Kürzlich flog sie zum ersten Mal alleine ein Segelflugzeug.

„Eigentlich wollte ich nur mal mitfliegen, einen kleinen Rundflug über das Sauerland machen“, sagt Leni heute. Ihre Eltern schenkten ihr dann zum 15. Geburtstag einen Segelflug-Schnupperkurs beim LSC.

Der Schnupperkurs ist etwa vergleichbar mit einer einmonatigen Probemitgliedschaft, in der man vor Allem das Vereinsleben kennenlernt und seine ersten Schulungsflüge mit Fluglehrer macht. Völlig begeistert von dieser neuen Erfahrung entschied sie sich schnell, dem Verein beizutreten und eine komplette Segelflugausbildung zu machen.

Leni ist immer dabei

In Begleitung und unter Anleitung der Fluglehrer lernte sie Schritt für Schritt, wie man so ein Flugzeug startet, fliegt und sicher wieder landet. Viele Wochenenden verbrachte sie am Flugplatz. Auch im Winter, wenn es darum geht, die Flugzeuge zu pflegen und für die nächste Saison „startklar“ zu machen.


Themen wie Technik, Aerodynamik, Meteorologie und Luftrecht wurden und werden ihr auch weiterhin nähergebracht, denn Theorie gehört zur Segelflugausbildung genauso dazu wie das Fliegen selbst.

Am Sonntag, 5. September, waren sich die Fluglehrer vom LSC dann einig: Leni Wurm beherrscht den Segelflieger sicher ohne Eingreifen eines Lehrers. So flog sie dann am Nachmittag zum ersten Mal das Schulungsflugzeug mit 17 Metern Spannweite (Schleicher ASK 21 B) alleine. Mit drei Starts und Landungen zeigte sie bei der sogenannten A-Prüfung, was sie gelernt hat. Sie „flog sich frei“, wie es in der Fliegersprache genannt wird.

„Ein tolles Gefühl“

„Das war ein tolles Gefühl und gleichzeitig extrem aufregend. Plötzlich saß niemand mehr hinter mir, der beobachtete, was ich mache. Ich wusste zwar, dass ich es kann, aber plötzlich so ganz alleine“, erzählt Leni ein bisschen stolz. Von nun an setzt sie ihre weitere Ausbildung häufig alleine im Flugzeug fort. Natürlich stehen ihr die Fluglehrer weiter zur Verfügung und fliegen auch regelmäßig mit, um ihr neue Flugmanöver beizubringen.

In weiteren Prüfungen (B-Prüfung und C-Prüfung) muss sie später noch zeigen, dass sie das Segelflugzeug nicht nur im einfachen Flug, sondern auch unter schwierigen Bedingungen sicher und immer besser beherrscht.


Ihre praktische Ausbildung wird Leni dann mit einem mindestens 50 Kilometer langen Streckenflug beenden, weg vom vertrauten Flugplatz in Heggen. Erst danach kann sie ihre Abschlussprüfung ablegen und erhält die Segelfluglizenz.

Die Ausbildung zur Pilotin oder zum Piloten ist intensiv, aber auch vielseitig. Selbstbewusst betont Leni: „Es ist mir aber jetzt schon klar, dass ich nach der Segelflugausbildung weiter mache und auch das Fliegen mit dem Motorflugzeug lernen will. Zukünftig ziehe ich dann die Segelflieger in die Luft.“

(LP)

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