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Lokalsport, 28. Februar 2017

Elias Grübel holte die Silbermedaille in der Klasse U8

Langlauf-Cup des Ski-Clubs Oberhundem

Der Ski-Club Oberhundem schickte fünf Teilnehmer ins Rennen.
Der Ski-Club Oberhundem schickte fünf Teilnehmer ins Rennen.
Foto: privat
Oberhundem/Westfeld. Der Rhein-Weser-Lauf des Ski-Clubs Oberhundem hat in diesem Jahr im Skilanglaufzentrum in Schmallenberg-Westfeld stattgefunden. Am Samstag, 25. Februar, musste der Ski-Club Oberhundem dahin ausweichen, da der Lauf am Rhein Weser Turm auf Grund des nicht vorhandenen Schnees unmöglich war. Hier der Bericht des Ski-Clubs Oberhundem:

„Eigentlich sollte er am Rhein-Weser-Turm stattfinden, der traditionelle Rhein-Weser-Lauf des Ski-Clubs Oberhundem, aber die derzeitige Schneelage machte eine dortige Durchführung unmöglich. Kurzerhand nahm der Vorsitzende des SC Oberhundem Kontakt mit dem Skilanglaufzentrum in Schmallenberg-Westfeld auf, da hier ausreichend Kunstschnee lag und eine Durchführung möglich wäre. Allerdings musste auf Grund des Tagesbetriebes und von gebuchten Skischulen die Startzeit auf 16.30 Uhr festgelegt werden. Die Verantwortlichen des Ski-Clubs Oberhundem zögerten nicht lange und entschlossen sich die Veranstaltung in Westfeld auszurichten. Am Samstagmittag ging es mit Sack und Pack, verteilt in zwei großen Anhängern, und mit über 20 Helfern von Oberhundem nach Westfeld.

Die Mühen wurden belohnt: 19 Vereine aus NRW, Hessen und dem Skiverband Rheinland meldeten insgesamt 120 Sportler, davon alleine 110 Nachwuchsathleten, die hier um Punkte für den Nachwuchscup des Westdeutschen und hessischen Skiverband kämpfen. „Die Teilnehmerzahl ist wirklich sehr gut, alle Vereine sind gekommen, trotz der späten Startzeit. Die Sportler wollen Wettkämpfe laufen. Es war die richtige Entscheidung die Veranstaltung in Westfeld auszurichten,“ so der Vorsitzende des SC Oberhundem, Andreas Schöttes.
Pascal Hofrichter ging in Westfeld für den Ski-Club Oberhundem an den Start.
Eine sehr gut präparierte und anspruchsvolle ein und zwei Kilometer-Runde stand den Teilnehmern zur Verfügung. Diese musste je nach Streckenlänge mehrfach durchlaufen werden. 

Auch der ausrichtende Ski-Club Oberhundem hatte fünf Nachwuchssportler gemeldet. Für zwei von ihnen war es eine Premiere, sie hatten bisher noch keinen Wettkampf auf Langlaufski bestritten. Fünf Sportler vom SC Oberhundem am Start Jüngster im Bund mit sieben Jahren war Elias Grübel. Eine Runde von einem Kilometer war seine Vorgabe. Vom Start an lief er ein sehr starkes Rennen, was am Ende belohnt werden sollte. Nach 6:07,2 Minuten blieb die Uhr im Ziel stehen, Platz 2 in der Klasse U8 und nur die Winzigkeit von 2,7 Sekunden fehlten zum Sieger aus Willingen. Elias war nicht enttäuscht, denn er durfte bei seiner Premiere die Silbermedaille mit nach Oberhundem nehmen und stand als einziger der heimischen Starter auf dem Podest.

Dieses verpasste Pascal Hofrichter um den Wimpernschlag von lediglich 0,9 Sekunden und musste sich mit Platz vier begnügen. Er benötigte in der Klasse U10 für die zwei Kilometerstrecke 11:46 Minuten.  Aber auch Pascal zeigte sich alles andere als enttäuscht, vor vier Wochen das erste Mal Langlaufski unter den Füssen, zeigte der Inline-Alpin-Spezialist eine große kämpferische Leistung und konnte den einen oder andere der etablierten Langläufer deutlich hinter sich lassen. 25 Sekunden schneller als Pascal lief Jonas Grübel, allerdings musste er sich in der sehr stark besetzten Klasse U11 behaupten - dies bedeutete für ihn Platz sechs.
Platz sieben in der Klasse U9 erlief sich Nico Schneider. Beide Sportler hatten in der Vergangenheit schon an Langlaufrennen teilgenommen. Nach überstandener Erkältung ging auch Lukas Hofrichter wieder an den Start. Der 13-Jährige musste drei Runden, also sechs Kilometer laufen. Am Ende landete Lukas auf Platz vier in der Klasse U14.

Lob bekamen die Oberhundemer Ausrichter für die reibungslose und sehr schnelle Durchführung. Zwischen erstem Start und der Siegerehrung lagen nicht einmal zwei Stunden. Um 19 Uhr waren alle Sportler bereits auf dem Nachhauseweg und fast alles wieder in den Anhängern verstaut. „Das war unser Ziel, wir hatten den Vereinen eine schnelle Durchführung versprochen, damit sie zeitnah die Heimreise von bis zu drei Stunden antreten können. Dank der Helfer hat alles reibungslos funktioniert. Ein großer Dank geht natürlich an den Betreiber des Skilanglaufzentrums, der die Durchführung erst ermöglicht hat“, so Andreas Schöttes.

Am kommenden Wochenende wird die Wettkampfsaison in Westfeld weiter gehen. Der TuS Erndtebrück wir am Samstag, 4. März, den zweiten Teil der Westdeutschen- und Hessischen Meisterschaft als Massenstartrennen in der klassischen Technik  ausrichten.
(LP)

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