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Lokalsport, 24. Juni 2018

Vorjahressieger stellt neuen Streckenrekord auf

Jörg Heiner gewinnt achten Biggesee-Marathon

Gewinner des 8. Biggesee-Marathons: Jörg Heiner.
Gewinner des 8. Biggesee-Marathons: Jörg Heiner.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Jörg Heiner, Sieger des siebten Biggesee-Marathons, ist auch der Sieger des achten Biggesee-Marathons am Samstag, 23. Juni in Attendorn. Mit einer Zeit von 2:47 Stunden unterbot er nicht nur seine Zeit vom vergangenen Jahr von 2:53 Stunden, sondern stellte auch einen neuen Streckenrekord auf. Der lag bis dato bei 2:52 Stunden.

Bei bestem Laufwetter, nicht  zu warm und trocken, waren insgesamt 605 Teilnehmer zum Biggesee-Marathon an den Startpunkt in der Waldenburger Bucht gekommen, um in den sieben verschiedenen Kategorien zu starten. „Wir hatten schon im Vorfeld 441 Anmeldungen“, freute sich TV Vorsitzender Andreas Ufer. Deutlicher Vorsprung Jörg Heiner, der in diesem Jahr für das Sport Schneider Trail-Team auf die Strecke ging, zeigte deutlich, dass er den Sieg verdient hatte, denn er gewann den Marathon mit deutlichem Vorsprung. Dimitri Peule, Platz zwei im Lauf, kam nach 3:30 Stunden wieder ins Ziel an der Waldenburger Bucht. Ihm folgte Danny Haesters mit 3:31 Stunden. Bei den Frauen siegte Carmen Otto, die ebenfalls unter der Flagge des Sport Schneider Trail-Team lief, konnte sich nach 3:36 Stunden über den Sieg bei den Damen freuen. Platz zwei belegte Birgit Querdel, die mit ihrem Mann Christoph gemeinsam nach 3:50 Stunden über die Ziellinie kam. Beide liefen für den Verein „Laufen gegen Leiden“, der Patenschaften für die Opfer menschlichen Konsumverhaltens übernimmt. Insgesamt bewältigten 99 Läufer die Marathonstrecke um den Biggesee.Andre Irle bester heimischer Halbmarathonläufer Beim Halbmarathon starteten gleich 221 Läufer auf die 21 Kilometer lange Strecke. Hier siegte Muharrem Yilmaz vom Ayyo Team Essen, gefolgt von Alexander Dackiw aus Frankfurt und seinem Teamkameraden Isik Hayat. Bester heimischer Läufer war Andre Irle vom SC LWL 05 Attendorn mit einer Zeit von 1:32 Stunden und dem fünften Platz. Viele Helfer machen den Lauf erst möglich „Der reibungslose Ablauf war auch in diesem Jahr wieder nur möglich durch die vielen ehrenamtliche Helfer“, bedankte sich Andreas Ufer, der mit seinem Team seit 9 Uhr morgens vor Ort war.

Wie in den vergangenen Jahren versorgten an acht Verpflegungspunkten die verschieden Abteilungen des TVA, der Reservistenkameradschaft Attendorn, der CDU und der SPD Ratsfraktion, die Mitarbeitern der JVA, die Dorfgemeinschaft Beukenbeul und der Tennisclub Helden die Sportler mit Getränken, Bananen oder Kuchen. Wie immer gab es auch wieder einen Transfer der Läufer von der Aral-Tankstelle zur Waldeburger Bucht. Die Feuerwehr Listerscheid organisierte die Parkplätze am Campingplatz. Peter Schneider von Sport Schneider Lennestadt sorgte für die Unterstützung durch namhafte Aussteller aus der Sportausstatterbranche.

Urkundendruck und Zeiten sind online zu finden. „Ohne das große ehrenamtliche, freiwillige Engagement unserer zahlreichen Helfer“, betonte Andreas Ufer, „könnten wir eine solcher Veranstaltung nicht durchführen“.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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