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Lokalsport, 29.03.2021

Unklarheit bereitet Vereinen Kopfzerbrechen

FLVW: Westfalenpokal hat Priorität vor Meisterschaftsspielen

Die Vertreter von FLVW, Presse auch der ein oder andere Verein nahm am Pressegespräch teil.
Die Vertreter von FLVW, Presse auch der ein oder andere Verein nahm am Pressegespräch teil.
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Kreis Olpe/NRW. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat den Fahrplan für einen möglichen Re-Start bekanntgegeben. Aufgrund der neuen veröffentlichten Corona-Schutzverordnung (in der ab Montag, 29. März, gültigen Fassung) ist ein Mannschaftstraining im Amateur- und Jugendbereich (15 Jahre und älter) frühestens ab dem 19. April möglich. Aus diesem Grund wird der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) die Spiele im Westfalenpokal bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs gegenüber Meisterschaftsspielen priorisieren. Im Jugendfußball findet in dieser Saison kein Pokalspiel mehr statt und somit liegt der Fokus auf den offenen Meisterschaftsspielen.

„Ist dies schon Wahnsinn oder hat es doch Methode?“ Mit diesem Shakespeare-Zitat stieg Wilfried Busch, Geschäftsführer des FLVW, in das Pressegespräch am Montagnachmittag, 29. März, ein. Schnell stellte Busch fest, dass die momentane Lage tatsächlich dem Wahnsinn gleichkomme. Eine seriöse Planung sei schlicht nicht möglich. Lediglich sechs Kreise in ganz NRW wiesen eine 7-Tagesindizidenz unter 100 auf und die Verzweiflung in der Vereinen wachse.

Gundolf Walaschewski, FLVW-Präsident, wies auf die neue Corona-Schutzverordnung hin. Das Land NRW mache es dem Sport und dem Fußball im Besondern erneut schwer. Keine einheitlichen Regelungen ließen NRW einem Flickenteppich gleichkommen.

Krombacher-Westfalenpokal hat Vorrang

Manfred Schnieders, seines Zeichens FLVW-Vizepräsident, erläuterte, warum man den Schwerpunkt auf den Krombacher-Pokal gesetzt habe statt auf die Meisterschaftsspiele: „Wir müssen die aktuelle Situation realistisch betrachten und feststellen, dass gerade in den größeren Staffeln nicht genug Spiele bis zum 30. Juni absolviert werden können, um eine Wertung zu erzielen. Deshalb ist es jetzt unser oberstes Ziel, den Vereinen die Möglichkeit zu geben, den Krombacher-Westfalenpokal sportlich zu beenden“.


Auch finanzielle Aspekte würden für eine Priorisierung des Westfalenpokals sprechen. Ein Abbruch der Meisterschaftssaison sei momentan juristisch (noch) nicht möglich.

Wie soll der Pokalspielbetrieb ablaufen?

Bei einer vierwöchigen Vorbereitungszeit für den Amateurfußball könnte der Westfalenpokal Mitte bzw. Ende Mai weitergehen. Der VFA ist in Zusammenarbeit mit den anderen Landesverbänden in NRW aktuell dabei, die Regeln für die Pokalwettbewerbe der aktuellen Corona-Schutzverordnung anzupassen.

Warum ein pauschaler Saisonabbruch nicht möglich ist

Zunächst einmal sei ein Spielabbruch der Saison nicht vorgesehen. Dies sei auch nicht ohne Weiteres möglich, so Schnieders. Man könne erst bei einem Wert von 50 Prozent an absolvierten Spielen die Saison beenden und diese dann wie eine volle Saison werten.

Des weiteren müsse jede Staffel einzeln betrachtet werden. Deshalb könne man auch kein allgemeines Datum der Annullierung nennen. Den Saisonstart für den Spielbetrieb 2021/22 habe man bei den Senioren auf den 15. August gelegt, die Junioren sollen eine Woche später starten.

Wie geht es weiter?

Bei den Frauen sehe die Lage ein wenig entspannter aus, so Marianne Finke-Holtz, Koordinatorin Mädchenfußball. Wenn die Saison Anfang/Mitte Mai wieder losgehen könnte, wäre man in der Lage, diese zu Ende zu spielen, da die Staffeln hier deutlich kleiner seien als bei den Männern.


In der Leichtathletik gibt es einen kleinen Lichtblick: für den 16. Mai sind die NRW-Open in Recklinghausen und am 5. und 6. Juni die Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid vorgesehen.

Beim Fußball gibt es auch einen klaren Fahrplan: am 8. April tagt der WDFV-Verbands-Fußballausschuss, um eine einheitliche Regelung für den Amateurfußball zu erreichen. Treffen. Am 16. April tagt auf FLVW-Ebene auch der Verbands-Jugend-Ausschuss – mit Blick auf die ab 19. April gültige, nächste Corona-Schutzverordnung.

Ein Artikel von Adam Fox

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